Alphornklänge in unserer Kirche

Lisa Stoll hat uns mit Ihrem Alphorn fasziniert. Sie spielte den Alpruf, Rock`n`Roll und Boogie Woogie.
Der Moosruf ist bekannt für seine schrägen Töne.
Rita Koch,
Den Ursprung hat das Alphorn im 16. Jahrhundert, da war es als Instrument der Bettler verpöhnt. Im 19. Jahrhundert gab es nur zwei Personen, die Alphorn spielten. Erst in den 70- Jahren mit dem Song "sie ist meine Swiss Lady" von Pepe Lienhard wurde das Instrument wieder entdeckt und machte Furore. Dieses Stück wurde rassig und schnell gespielt, das kam sehr gut an.
Lisa Stoll hat uns die verschiedenen Techniken und Stücke gespielt, mal schräg, mal schnell und leise.
Mit den Lippen, Zunge und singend tönt das Alphorn unterschiedlich und entstehen Klänge und Melodien, da die Luft im Horn zum schwingen gebracht wird.
Wie entstand früher ein Alphorn. Man nehme einen Fichtenbaum an Hanglage, der dem Alphorn die Form gibt. Dieser wird halbiert und wieder zusammen gesetzt, mit Rinden ummantelt und fein umwickelt. Heute werden einige Schritte davon maschinell gefertigt. Je nach Beschaffenheit des Holzes tönt das Alphorn anders. Kosten zwischen 3000.-Fr. und 4000.-Fr
Es war ein ausgewogener Mix aus Spiel und neuem Wissen, das Lara Stoll uns mit Geduld und Feingefühl beibrachte. Ein unvergesslicher Nachmittag, den wir im Cafe ausklingen liessen.
Bereitgestellt: 05.11.2021    
aktualisiert mit kirchenweb.ch