Erfolgreiches Jahresprojekt 2017

Jahresprojekt 2017 Abschluss-Suppezmittag<div class='url' style='display:none;'>/kg/loehningen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4376</div><div class='bid' style='display:none;'>42807</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>

Zu Beginn des Gottesdienstes zum Abschluss des Jahresprojektes 2017 der Kirchgemeinde Löhningen–Guntmadingen stand der Spendenbarometer in der Kirche bei der Marke 14'200 – das Projektziel sind 15'000 Franken, die für ein kirchliches Unterstützungsprojekt auf Kuba gesammelt werden sollen. Das kubanisch-schweizerische Leiter-Ehepaar sagte den Spendern persönlich Danke.
Lukas P. Huber,
Die Schweizerin Nicole Metzler Domínguez wohnt seit 15 Jahren auf Kuba, erzählte sie am Sonntag, 21. Januar 2018, im Gottesdienst der Kirchgemeinde Löhningen-Guntmadingen, als sie von Pfarrer Lukas P. Huber interviewt wurde. Was als dreimonatiges Hilfs-Praktikum gedacht war, dauerte ein paar Jahre, und als ihren kubanischen Mann Gilberto Domínguez heiratete und dem Ehepaar zwei Kinder geboren wurden, blieb sie als Projektleiterin auf Kuba – und besucht seither die Schweiz regelmässig, um die Beziehungen zu «Campus für Christus» und zu den Spenderinnen und Spendern von Agape International aufrecht zu erhalten.

Am 21. Januar 2018 feierte die Kirchgemeinde Löhningen–Guntmadingen den Abschluss des Jahresprojekts 2017 mit einem Gottesdienst und einem anschliessenden Suppezmittag. Da das Ehepaar Metzler Domínguez zurzeit in der Schweiz ist, konnte es während des Suppezmittags selber berichten, wie es dem Projekt «Pfarrerunterstützung» von Agape International auf Kuba geht; für die Zuhörenden war es speziell spannend, auch Gilberto Domínguez selber berichten zu hören, der in ganz passablem Deutsch von der Arbeit der Kirchgemeinden in den von den Wirbelstürmen heimgesuchten Gebieten berichtete.

Agape International unterstützt Pfarrer und Diakone von verschiedenen Kirchen auf Kuba mit einem halten Monatslohn (das sind gut 15 Franken pro Monat!). Wegen dieses «Zusatzverdienstes» können sich die kirchlichen Angestellten ganz auf ihre Arbeit für die Kirchgemeinden und ihr Dorf/ihr Quartier konzentrieren und müssen kein zusätzliches Geld verdienen, um ihre Familien ernähren zu können.

Dass das gespendete Geld gut investiert ist, wird speziell durch Nicole Metzler Domínguez kontrolliert: Sie arbeitete in der Schweiz als Buchhalterin und übernahm auf Kuba die Aufgabe, die Kirchgemeinden und ihre Angestellten zu besuchen und sicherzustellen, dass das gespendete Geld richtig eingesetzt wird.

Während des Gottesdienstes stand der Spendenbarometer auf der Marke 14'200 Franken. Ziel der alle zwei Jahre angesetzten Jahresprojekte ist jeweils 15'000 Franken. Allein im Gottesdienst zum Abschluss des Jahresprojekts wurden 765 Franken gezählt, dazu kommt der Erlös des anschliessenden Suppezmittags im Kleeblatt-Saal Löhningen, den viele junge, mittelalterliche und alte Personen besuchten. Das Ziel wird also sicher erreicht werden.


Autor: Lukas P. Huber     Bereitgestellt: 21.01.2018