Evang.-ref. Stadtverband sagt Ja zu Projekt "Kirche in der Stahlgiesserei"

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Berichterstattung über die ausserordentliche Delegiertenversammlung des Verbandes vom 31. August 2021

Die Delegierten des reformierten Kirchgemeindeverbandes der Stadt Schaffhausen sind den Anträgen des Vorstandes gefolgt und haben der Beteiligung des Stadtverbandes am Projekt «Kirche in der Stahlgiesserei» zugestimmt.
Susanne Müller ,

Kirche anders denken, Kirche vor Ort erlebbar machen – dies soll mit dem Projekt «Kirche in der Stahlgiesserei» realisiert werden. Den Startschuss zur Umsetzung dieses Projektes gaben die Delegierten der städtischen Verbandskirchgemeinden Buchthalen, St.Johann-Münster, Steig und Zwingli anlässlich ihrer 116. ausserordentlichen Delegiertenversammlung.

In der Einleitung zum einzigen Traktandum des Abends ermunterte der Präsident der Delegiertenversammlung, Beat Stöckli, die Anwesenden, sich an der Diskussion zu diesem innovativen Projekt zu beteiligen, was auch rege genutzt wurde. Verschiedene Votantinnen und Votanten gaben mit ihren teilweise sehr persönlichen Voten Ausdruck darüber, aus welchen Blickwinkeln «Kirche in der Stahlgiesserei» betrachtet werden kann. Auch kritische Stimmen hatten Platz und wurden in der Diskussion aufgenommen. Schliesslich erläuterte der Präsident des Vorstandes, Reto Dubach, die Anträge des Vorstandes. Er wies zudem darauf hin, dass es sich bei «Kirche in der Stahlgiesserei» nicht nur um ein Projekt sondern um einen gesamtstädtischen und gemeindeübergreifenden Prozess handle. Vieles wurde schon vorbereitet, die Arbeit aber beginnt jetzt. Er hoffe, so Reto Dubach, dass der gute Geist und der Enthusiasmus der Startphase auch bei der Umsetzung der zahlreichen Ideen beibehalten wird.

Schliesslich haben die Delegierten der Verbandskirchgemeinden einstimmig beschlossen, dass sich der Verband am Aufbau und Betrieb des Projekts während der ersten 6 Jahre mit jährlich CHF 30'000 beteiligt. Zudem wurde für eine Anschubfinanzierung ein einmaliger Betrag in der Höhe von CHF 15'000 bewilligt. Weiter haben die Delegierten den Vorstand des Verbandes damit beauftragt, mit dem Trägerverein – welcher für den Betrieb von «Kirche in der Stahlgiesserei» zuständig ist – eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen. Zudem wird ein Vertreter oder eine Vertreterin des Vorstandes in das Exekutivorgan des Trägervereins delegiert.

Nachdem das Projekt nun «grünes Licht» erhalten hat, wird der Trägerverein zeitnah seine Arbeit aufnehmen.

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