Berichterstattung zur 114. Delegiertenversammlung des Stadtverbandes

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Corina Künzi, Mitglied des Vorstandes (Foto: Susanne Müller )
Die Delegierten des reformierten Kirchgemeindeverbandes der Stadt Schaffhausen sind den Anträgen des Vorstandes gefolgt und haben sowohl die Jahresrechnung 2019, wie auch den Voranschlag für das Jahr 2021, genehmigt. Zudem wurde Corina Künzi, für den Rest der Amtsperiode 2019 - 2023, als Vorstandsmitglied gewählt.
Susanne Müller ,



Die 114. Delegiertenversammlung des Stadtverbandes fand im Hofackerzentrum, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutz- und Sicherheitsmassnahmen, statt.

Präsident Beat Stöckli begrüsste die Delegierten der Kirchgemeinden Buchthalen, St.Johann-Münster, Steig und Zwingli zur Versammlung mit einer doch umfangreichen und gewichtigen Traktandenliste.

Weil die Delegiertenversammlung in diesem Frühjahr, Corona-bedingt, nicht wie geplant durchgeführt werden konnte, war es um so wichtiger, dass sich die Delegierten zu dieser Versammlung einfinden konnten, um über die anstehenden Geschäfte zu beraten und die entsprechenden Beschlüsse fassen zu können.

Unter dem Traktandum Abnahme Jahresrechnung 2019 und Prüfbericht konnte die Finanzreferentin Ursula Meier wiederum einen positiven Abschluss präsentieren. Höhere Steuereinnahmen gegenüber Budget und Minderausgaben im Bereich der Liegenschaften führte dazu, dass den Delegierten eine ausgeglichene Rechnung zur Abnahme vorgelegt werden konnte. Die Jahresrechnung 2019 schliesst bei total Einnahmen von CHF 4‘829‘107.02 und total Ausgaben von CHF 4‘824‘991.67 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4‘115.35 (Budget CHF 3‘027) ab.
Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt und den verantwortlichen Organen Entlastung er-teilt.

Reto Dubach, Präsident des Vorstandes, verzichtete unter dem Traktandum «Jahresbericht des Verbandes 2019» darauf, nochmals ausführlich auf das Jahr 2019 zurückzuschauen. Vielmehr liess er die Anwesenden an ein paar zukunftsgerichtete Gedanken und anstehenden Herausforderungen teilhaben.

Unter dem Traktandum «Beratung und Beschlussfassung Voranschlag 2021» behandelten die Delegierten das Budget für das kommende Jahr. Die Beratung der Detailzahlen wurde von den Delegierten rege genutzt, um Fragen zu stellen und letzte Unklarheiten zu bereinigen. Trotz vorsichtiger Budgetierung bei den Steuereinnahmen von minus 4.5% (1% aufgrund Mitgliederschwund und 3.5% Corona-bedingt) ist der Voranschlag 2021 positiv. Der Steuersatz bleibt unverändert bei 13% der einfachen Gemeindesteuer.
Die Delegiertenversammlung genehmigte den Voranschlag 2021 ohne Änderungen mit total Einnahmen von CHF 4‘321’285, total Ausgaben von CHF 4‘315’624 und dem daraus resultierenden Ertragsüberschuss von CHF 5‘661.

Neben dem Voranschlag für 2021 wurde den Delegierten auch der Stellenplan für das Jahr 2021 zur Kenntnis vorgelegt. Für die total 17 Vollzeitstellen sind im kommenden Jahr im Verband 62 Personen beschäftigt.

Beim einzigen Wahltraktandum an diesem Abend konnte den Delegierten als Nachfolgerin von Patric Studer, der Ende Juni von seinem Vorstandsamt zurückgetreten war bereits eine Kandidatin zur Wahl vorgeschlagen werden. Bei der Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2019 – 2023 wurde Corina Künzi einstimmig und mit grossem Applaus als Mitglied des Vorstandes gewählt. Sie wird im Vorstand ab 1.12.2020 für das Ressort Personelles verantwortlich sein.

Ohne anschliessenden Apéro aber zufrieden, dass alle Geschäfte behandelt werden konnten, schloss der Präsident nach anderthalb Stunden die 114. Delegiertenversammlung.

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