«Alles, was ihr nicht essen würdet, kommt auch nicht in die Tonne».

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Die gut gelaunten Helfer und Helferinnen der diesjährigen Traubenernte trafen sich am Samstag vor dem Bettag, am 19. September 2020 im Rebberg Rosenberg.
Beatrix Gemperle,
Rebmeister Martin Graf begrüsste sie herzlich und liess das Rebjahr in Kürze Revue passieren. Just zur Traubenblüte ist es dieses Jahr zu einem Wetterumschwung gekommen, was zu einem geringeren Traubenansatz führte. Das Gesteinsmehl Kaolin kam wieder in Einsatz, um die Kirschessigfliege, kurz KEF, abzuhalten. Die diesjährige Wärme führte dazu, dass sich vermehrt «Essigbeerli» bilden konnten. Aber in unserem Rebberg hielt sich dies zum Glück in Grenzen. Auch gab der Rebmeister Tipps, auf was man bei der Ernte achten sollte: «Alles, was ihr nicht essen würdet, kommt auch nicht in die Tonne».
Sorgfältig beachtete man beim «Wümmen» in Coronazeiten auch die Covid-19-Schutzmassnahmen. Alle Personen waren angemeldet und hielten den geforderten Abstand.
Nach einer knappen Stunde waren die Trauben bereits geerntet. Die 16 fleissigen Helfenden setzten sich mit Abstand an die vier Tische im Pfarrhausgarten und genossen einen individuellen Käseteller. Mit einem feinen Glas vom letztjährigen Rosé oder je nach Wunsch mit dem traditionellen roten Herrgottströpfli prostete man sich zu.
Der erstmals gekelterte Rosé aus dem Traubengut von 2019 mundete sehr und wir können gespannt sein, wie der diesjährige Rosé mit seinen 92 Oechsle und geernteten 133 Kilo sich präsentieren wird!
Ein grosses Dankeschön den Helfenden und auch an Gabriela und Martin Duss, welche freundlicherweise die gelesenen Trauben ins Weingut Besson-Strasser nach Uhwiesen transportierten.

Beatrix Gemperle
Wümmet 2020
24.09.2020
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