Heilstätten der Seele

Wenn wir lesen begeben wir uns an einen heilsamen Ort
Nyree Heckmann,
Schon in der Antike war man davon überzeugt, dass Bibliotheken heilsame Orte für die Seele sind. Ich bin überzeugt davon, dass das heute immer noch so ist.

Ein Gedicht zu lesen kann wunderschön und unsagbar traurig sein. Wenn die Worte mich packen, dann berühren sie mein Herz, dann fliessen sie in meine Wirklichkeit mit ein und begleiten mich.

Eine Geschichte zu lesen, kann alles um mich herum vergessen machen. Ich entschwebe in eine andere Welt, träume, bestehe Abenteuer, durchleide Angst und Sorgen und errette aus grosser Not.
Meine Seele schwingt sich auf und durchschreitet Welten.

Worte und Erzählungen der Bibel zu lesen verbindet mit vielen Menschen auf dieser Erde.
Hoffnungen und Ängste, Freude und Wut haben ihren Platz, finden Ausdruck. Tröstende Worte sind Balsam für meine Seele, können einen Raum der Geborgenheit eröffnen.
Oder aber auch einen Raum, in dem alles gefragt und hinterfragt werden kann, was im Himmel und auf Erden geschieht.

Als im März der Corona-Shutdown kam, und es einen Moment brauchte, um sich zu orientieren, da habe ich erst einmal angefangen zu lesen.
Wie ist es Ihnen ergangen? Welche Worte, Texte, Gedichte, Bücher haben Sie in den letzten Wochen und Monaten berührt, bewegt oder auch verärgert?
Ich freue mich über ein Mail, eine SMS oder ein Whatsapp, wenn Sie möchten.

Und ich wünsche Ihnen in nächster Zeit viele gute und tröstende Worte!

Alles Gute,

Nyree Heckmann

nyree.heckmann@ref-sh.ch
076 306 32 41
Album Bücher
31.08.2020
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