Suppenzmittag auf der Steig

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Es brauchte ein wenig Überwindung, um sich im Hudelwetter am Sonntag vor die Haustür zu wagen. Wer es trotzdem wagte, erlebte einen vielseitigen Familien-Gottesdienst und gemütliche Gemeinschaft beim anschliessenden Suppenzmittag.
admin.steig,
"Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn alle gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit".
Dieser Text eines Liedes aus dem Rise-up zog sich als roter Faden durch den Gottesdienst. Denn dafür, dass eine neue Wirklichkeit beginnt, setzt sich Brot-für-Alle gemeinsam mit Fastenopfer seit 50 Jahren ein, dieses Jahr mit Fokus auf die Unterstützung von Frauen. Bevor die Geschichte einer mutigen Frau erzählt wurde, die sich unerschütterlich und beharrlich für ihr Recht einsetzte und sich durch nichts erschüttern liess, wurde ein Mädchen getauft, das mit ansteckend fröhlicher Babysprache seine Taufe mitfeierte - versteckte Frauenpower im Kleinsten! Der Gottesdienst ermutigte, die eigene Stimme zu erheben, wo Unrecht geschieht, und sich für den gemeinsamen Traum einer neuen Wirklichkeit einzusetzen. Die Lieder des Spontanchors "Let's sing" unter der Leitung von Helmut Seeg verliehen Schwung. Auch neue Lieder muss man üben, wie den Kampf gegen Unrecht, wenn man etwas erreichen will!

Der feine Duft der köstlichen Gemüsesuppe liess schon in der Kirche einen genüsslichen Zmittag ahnen. Den liess sich dann auch kaum jemand entgehen - und es wäre schade gewesen und das herrliche Kuchenbuffet, wenn man Kalorien gezählt hätte. Auf jeden Fall liess es sich gemütlich höckeln und plaudern und auch über das angestossene Thema weiter diskutieren. Und weil man lange genug sitzen blieb, gelangte man sogar trockenen Fusses wieder nach Hause.