Lukas P. Huber

Die meisten Getränke waren geniessbar

Glob-Wochenende 2020 Gruppenbild<div class='url' style='display:none;'>/kg/jungschi/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5450</div><div class='bid' style='display:none;'>58739</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>

Gegen 20 Mitglieder der diversen Teams der Glob-Jugendarbeit von Beringen bis Oberhallau trafen sich im Januar zu einem Leiter(innen)-Wochenende, an dem viel gearbeitet, gelernt und gespielt wurde. Eine Teilnehmerin erzählt.
Anja Ryser,
Am Freitagabend brachen wir auf nach Buchberg-Rüdlingen zum Teamwochenende der Glob-Jugendarbeit (Glob ist die Abkürzung für die reformierten Kirchgemeinden Gächlingen, Löhningen-Guntmadingen, Oberhallau und Beringen. In Rüdlingen erwartete uns ein feines Znacht, und bei einem Krimi-Dinner rätselten wir den ganzen Abend und versuchten, den Mörder in unseren Reihen zu finden. Einen Mord aufzuklären kann eine langwierige Angelegenheit sein, so wurde es spät, bis wir in unseren Betten lagen.

Am Samstagmorgen wurden zwischen den verschiedenen Gruppen Ideen ausgetauscht: Was könnten wir mal machen? Was war ein cooles Programm, das wir schon einmal gemacht haben? Wo sind versteckte Orte, die besuchenswert sind? Nach einem allgemeinen Gedankenaustausch wurden einige Ideen gleich in die Tat umgesetzt.

Am Nachmittag kamen Caro und Simon vom Projekt MyFriends und stellten ihr Projekt vor. So bekamen wir einen Eindruck, was uns in dieser Jüngerschafts-Schulung im Frühjahr im Klettgau erwartet. Nach dem Znacht mussten wir noch einmal arbeiten: Wir versammelten uns zur Semestersitzung, diskutierten über Projekte und planten die Nachmittage im nächsten Semester. Nach der Arbeit belohnte uns der Teenagerclub mit einem feinen Raclette. Den Abend liessen wir mit verschiedenen Gesellschaftsspielen ausklingen.

Am Sonntagmorgen standen wir mehr oder weniger motiviert um sieben Uhr auf. Danach ging es im Dunkeln mit Fackeln auf einen Spaziergang zur Frühandacht. Wir lasen immer wieder einen Teil von Psalm 103 und machten uns zu verschiedenen Themen Gedanken. Bei Tagesanbruch kehrten wir zurück und genossen unseren Zmorgen.

Nach dem Zmorge durften wir wiedermal selbst Jungschi-Kind sein: Bei einem Geländespiel kämpften vier Gruppen darum, wer das feinste Getränk brauen konnte. Neben Regeln, die sich stets änderten und den anderen Gruppen, die die Zutaten stahlen, wurde das Zubereiten eines feinen Getränkes immer wieder durch Saboteure der anderen Gruppe erschwert: So landete gerne mal in einer Früchtebowle ein Löffel Salz. Trotzdem waren schlussendlich die meisten Getränke geniessbar.

Am Sonntagnachmittag kam Eliane Bachmann aus Gächlingen zu uns nach Rüdlingen und erzählte von ihrer Arbeit als Seelsorgerin und was dabei wichtig ist. Auch wenn alle schon sehr müde waren konnten wir viel von Eliane lernen. Nach diesem spannenden Input war das Wochenende schon zu Ende und wir machten uns mit vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg und freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Bereitgestellt: 21.01.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch