Gabriela Tanner

UNBEQUEM - Kinderwoche

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Die Plätze für die Kinderwoche der reformierten Kirche Löhningen - Guntmadingen waren längst vor Anmeldeschluss alle ausgebucht. Am Dienstag in der zweiten Frühlingsferienwoche warteten deshalb über 50 Kinder voller Vorfreude und Spannung auf den Startschuss der Kinderwoche. Nicht minder gespannt waren natürlich die 14 LeiterInnen, die mit grosser Kreativität und viel Einsatz die Kinderwoche vorbereitet hatten.
Sulamith Schwaninger,
Bevor die Kinderwoche jedoch startete, wurden alle Kinder in das grüne Kinderwoche T-Shirt eingekleidet mit dem Aufdruck - Unbequem - dem Thema der diesjährigen Kinderwoche. Vorbei am israelitischen Soldat ging es dann ab in die Kirche. Dort trafen die Kinder auf die älteren Teilnehmer der Kinderwoche plus und natürlich auf Denis, die Handpuppe, die bei den Kindern bestens bekannt und beliebt ist. Dieses Jahr hatte Denis als Pöstler alle Hände voll zu tun und führte die Kinder durch die Woche.

Die andere Hauptperson war Jeremia. Er begegnete den Kindern jeden Tag in kurzen Theatersequenzen und es zeigte sich rasch wie unbequem sein Auftrag als Prophet Gottes war. Trotz allem Widerstand führte Jeremia mutig seinen Auftrag aus. Jeden Tag warteten die Kinder auf die Fortsetzung der Geschichte. So konnten sie hautnah miterleben, wie ein Tonkrug in tausend Stücke zersprang, als Bild für den Untergang Jerusalems, wie Jeremia gefangen genommen und von seinen Freunden wieder befreit wurde oder wie sich Jeremias Worte erfüllten und das Volk Israel nach Babylon verschleppt wurde.

Doch es wurde nicht nur gesungen, zugeschaut und zugehört, sondern es gab jeden Nachmittag auch spannende und abwechslungsreiche Aufgaben zu bestehen. So wurden die Kinder bereits am ersten Nachmittag herausgefordert viele unbequeme Posten zu bestreiten wie zum Beispiel ein Parcour in unbequemen Schuhen, Büchsenwerfen oder Seilspringen.
Am Mittwoch machten sich die Kinder auf um im ganzen Dorf Tonscherben einzusammeln. Zur Belohnung gab es für alle einen Hot Dog vom Feuer.
Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen der Workshops. Je nach Interesse wurde getöpfert, gebastelt, gebacken, gepflanzt oder genäht. Am Ende des Nachmittags präsentierten die Kinder ganz stolz ihre Mini Gärten, die kunstvoll verzierten Waffeln oder Schlüsselanhänger.
Bei den Spielen am Freitag konnten die Kinder Rekorde aufstellen. Die Kinder waren mit grossem Engagement und Freude bei der Sache und viele der Kinder waren traurig als auch dieser letzte Nachmittag zu Ende ging.

Beim gemeinsamen Abschlussgottesdienst am Sonntag gab es die Möglichkeit mit vielen Fotos und Berichten auf das Erlebte zurückzublicken. Auch die Geschichte von Jeremia wurde zu Ende erzählt und alle durften erfahren, dass Gott uns Menschen nicht allein lässt, dass er uns neue Hoffnung gibt und immer bei uns ist.
Kinderwoche 2019 - Diverse
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Fotograf/-innen Sven Weber, Beatrice Roost, Gabriela...
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Bereitgestellt: 03.05.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch