Lukas P. Huber

Box-Handschuh und Tütü zum Schulbeginn

Schulbeginn 2017 Boxhandschuh<div class='url' style='display:none;'>/kg/jungschi/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4130</div><div class='bid' style='display:none;'>39635</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>

Im Familiengottesdienst zum Schulbeginn in Löhningen ging es hoch zu und her. «Das alles gehört in den Schulsack» hiess das Thema, und das Familiengottesdienst-Team meinte: Ein Box-Handschuh gehört hinein. Und ein Tütü. Anschliessend wurden die Kinder für das neue Schuljahr gesegnet.
Lukas P. Huber,
Die Kirche war voll, als um 10.30 Uhr zum Orgelspiel von Ute Schilling die Kinder einzogen, um zusammen mit der ganzen Gemeinde den Familiengottesdienst zum Schulbeginn zu feiern.

Die Schulsäcke und Kindergarten-Täschli boten ein schönes Bild hinter Mirjam Brönnimann vom Familiengottesdienst-Team, als sie die Gemeinde begrüsste und zum ersten Lied mit der Band überleitete.

Nach Gebet und einem Lied mit Bewegungen sah die Gemeinde einen Film mit Interviews von diversen Kindern, die sagten, was das Wichtigste in ihrem Schulsack sei; die Interviews hatte Valentin Huber vor dem Gottesdienst gefilmt und während des Gottesdienst-Beginns zusammengeschnitten.

Karin und Pfarrer Lukas P. Huber präsentierten den Kindern sieben Dinge für den Schulsack; die Dinge standen für sieben Wünsche, die das Team den Kindern in das Schuljahr mitgab. Einen Stift zum Beispiel, damit jedes Kind seine ganz eigene Geschichte schreiben kann im kommenden Schuljahr. Einen Kompass, um immer wieder die Richtung zu finden. Einen Getreideriegel als Kraftspender, aber auch einen Box-Handschuh, um stehen zu bleiben, wenn es einmal etwas schwierig wird, und ein Tütü (ein Ballet-Kostüm), weil das Leben ja nicht nur aus Schule besteht, es gehört ja auch Freizeit zum Leben, in denen man schöne Dinge tun kann, wie tanzen oder Fussball spielen oder Musik machen.

Massstäbe verzieren und Predigt

Nach diesen Wünschen wurden die Kinder ins Mesmerhuus gebeten, um einen Massstab aus Holz in Empfang zu nehmen und zu verzieren. In dieser Zeit nahm sich Pfarrer Lukas P. Huber nochmals drei der Objekte von vorher vor. Manchmal gelte es auch für Eltern und Ehepartner, einfach dran zu bleiben, sagte er – der Box-Handschuh war das Symbol für diese Standhaftigkeit.

Er zitierte 1. Korinther 15,58:
Darum bleibt standhaft,
 liebe Geschwister,

lasst euch nicht erschüttern!

Tut euer Bestes 
für die Sache des Herrn,

denn ihr wisst: 
In Verbindung mit dem Herrn 
ist eure Mühe nie umsonst.

Den Kompass gebrauchte Huber als Symbol dafür, dass es uns besser gelingt, standhaft zu sein, wenn wir uns bewusst sind, dass wir für die Sache des Herrn kämpfen (zweiter Teil des Bibelverses). Wichtig war Huber, dass er die «Sache des Herrn» nicht nur auf die Tätigkeit für die Kirche bezog, sondern auf alles, in dem wir stehen. «Meine Sache des Herrn ist auch die Beziehung zu meiner Frau, zu meinen Kindern und zu den Nachbarn», sagt er.

Als Kraftspender interpretierte Huber die Verheissung am Schluss des Bibeltextes: In Verbindung mit Gott werde die Mühe für die Kinder und die Verantwortung für das ganze eigene Leben nicht vergeblich sein.

Auf die Predigt und die Rückkehr der Kinder in die Kirche folgte die Begrüssung der Kinder des 3.-Klass-Unterrichts und die Überreichung der persönlichen Bibel an die Kinder des 5.-Klass-Unterrichts.

Kinder werden gesegnet

Dann rief Huber sechs Erwachsene nach vorne und erklärte, wie der folgende Segnungsteil vor sich gehen werde: Die Kinder können zu einem der Erwachsenen im Chorraum kommen, für sich beten lassen und sich segnen lassen, während Pianistin Jaël Wyss und Gitarrist Mischa Hafen ein Instrumentalstück spielen würden. Währenddessen konnten die Erwachsenen ihre persönlichen Bitten auf Gott auf einen Zettel schreiben; für diese Bitten wurde anschliessend gebetet.

Mit einem Werbefilm für die Jungschar und dem Segen ging der fröhliche Gottesdienst nach einer guten Stunde zu Ende.

Es folgte Aperitif, die Begrüssung der Neuzuzüger durch Ruedi Spörndli und das Gemeinde-Grillfest im Pfarrgarten, das sich bis über 16 Uhr hinzog.

Den Film über die Jugendarbeit der Kirchgemeinden Gächlingen, Löhningen–Guntmadingen und Oberhallau findet man hier:



Ein Ausschnitt des Familiengottesdienstes mit Interview, Beitrag des Teams und Predigt kann hier angehört werden:



Unter diesem Link kann der Zusammenschnitt direkt heruntergeladen werden.

Die Seite für die Predigten der Kirchgemeinden zum Nachhören finden Sie hier.
Bereitgestellt: 16.08.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch