Graue Wintertage werden bunt

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Die besonderen Vorräte der Maus "Frederick" zeigen ihren Wert erst, als alle gesammelten Essens-Vorräte aufgebraucht sind. Mit seinen Sonnenstrahlen, Farben und Wörtern bringt er Fröhlichkeit in die kalte Höhle. Im "Fiire mit de Chliine" Mitte November schlüpften die Kinder selber in die Rolle der Mäuse und sammelten Vorräte für das Winternest.
Marianne Näf-Bräker,
"Jetzt spüre ich die Sonnenstrahlen am Rücken", meinte ein kleiner Junge, als er mit geschlossenen Augen zuhörte, wie Frederick von den warmen und hellen Sonnenstrahlen erzählte, die er im Sommer gesammelt hatte. Die anderen Mäuse hatten für die kalten Wintertage Weizenkörner, Nüsse, Beeren und Mais gesammelt. Dass ihnen Frederick nicht half, sondern mit geschlossenen Augen die Sonnenstrahlen, Farben und Wörter speicherte, verstanden sie zuerst nicht. Aber in der trostlosen Winterzeit merkten sie, wie schön es war, sich an die Sonne, die bunten Blumen und Wortspiele zu erinnern.
Nach der Geschichte, die von der Maus Mimi mit der Stimme von Andrea Stalder erzählt wurde, gingen die Kinder auf die Suche nach den bunten Ballonen, die in der ganzen Kirche versteckt waren. An den Ballonen hingen die Bilder, welche nochmals aufzählten, welche Vorräte die Mäuse gesammelt hatten. Nach dem Schlusslied "Gott chunnt mit" klebten, bastelten und malten die Kinder eine Maus und ein Nest, das mit Vorräten gefüllt war. Passend zum Thema gab es zum Schluss Müsli-Brötli zum Znüni.
Fiire mit de Chliine, November 2021
17.11.2021
8 Bilder