Werner Näf

Mini-Kirchenwoche 2021

ab.bartig Gottesdienst (Foto: Werner Näf): Interview der Bartgenossen

Mitte Juni fand in Gächlingen die beliebte Kirchenwoche, dieses Jahr als «Mini-Kirchenwoche» statt. Pfarrer Werner Näf überraschte am Sonntag mit seinem «zweigeteilten Haupt-und Gesichtshaar».
Mario Badertscher,
Der Eröffnungsabend mit der «Kirchenbeiz für alle Gächlinger Vereine» wurde von den Vereinsmitgliedern gut besucht und der gesellige Abend dauerte länger als die Ausdauer des Berichterstatters.
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Kafi, Kleidertausch und Pizza

Der Samstagmorgen wurde um 10 Uhr mit einem Kafiplausch und Kleidertausch zu Gunsten einer Hilfsorganisation eröffnet. Nach dem Mittagsgebet um 12 Uhr ging der Kleidertausch weiter, bis um 18 Uhr das Abendprogramm startete: auf der Piazza mit feiner Pizza von Luca Manzi, Restaurant Kreuz, und Livemusik, gekonnt vorgetragen von Steven Blair-Marty. Steven ist gebürtiger Amerikaner aus Brooklyn, New York. Sein virtuoses Spiel mit Banjo, American Mandoline, Blues Harp verbunden mit seiner ausdrucksstarken Stimme begeisterte nicht nur seine anwesenden Gächlinger Schwiegereltern sondern wurde von allen mit kräftigem Applaus gewürdigt. Sogar ein Lied vom Nationaltroubadour Mani Matter gab er zum Besten und überraschte dabei mit klar verständlichem «Dene wo's guet geit giengs besser, giengs dene besser wo's weniger guet geit ». Und auch an diesem Abend endete mein Besuch des Festes wohl lange vor den Aufräumarbeiten.

Hinweis: Fotos von der Grillziit vierzehn Tage später

Kafi, Zopf und Gottesdienst

Der Sonntagmorgen startete um 10 Uhr mit dem «Kafi-Chile Zmorge» vor der Kirche. Der darauffolgende Kafi-Chile-Gottesdienst fand in der Kirche statt. Pfarrer Werner Näf erschien, die eine Kopfseite komplett rasiert, während die andere Kopfseite den «Coronazeit»- Haarwuchs zeigte. Gekonnt baute er diese gegensätzliche Optik in die Predigt ein, indem er sich abwechselnd mit der einen oder anderen Seite den Anwesenden präsentierte.

Musik ist in der Kirche Gächlingen stets präsent, so auch an diesem Sonntag. Der wunderbare Frauenchor, trotz Maske klar und verständlich, begleitet von Keyboard, Mundharmonika und zeitweise Gitarre, erntete Szenenapplaus. Die Stunde verging wie im Flug.

Zmittag aus dem Haumesser

Im Anschluss wurde im Garten vor der Kirche der Sonntagsbraten mit Kartoffelstock und Gemüse, zubereitet von Guido Zurbrügg vom Restaurant Haumesser serviert.

Noch bis in den Abend hinein liessen sich die anwesenden Gäste bewirten und so fand die vom Wetter begünstigte Gächlinger Mini-Kirchenwoche ein Ende. Besonders schön zu beobachten war, wie selbstverständlich sich die vielen Helferinnen und Helfer gegenseitig unterstützten und die beiden lokalen Wirte und die Vereine miteinbezogen wurden. Das ist gelebte Dorfgemeinschaft.
Bereitgestellt: 03.07.2021      
aktualisiert mit kirchenweb.ch