Marianne Näf-Bräker

Suppenzmittag, fast wie früher

Gottesdienst (Foto: Werner Näf)

Im letzten Jahr wurde anstelle des Suppenzmittag-Gottesdienstes zum ersten Mal ein Gottesdienst mit Abständen und Einschränkungen gefeiert. Ein Jahr später feiern wir immer noch mit Einschränkungen. Doch die Beteiligung der Kinder, der jungen Musiker und des Forstwarts gaben dem Gottesdienst eine Dynamik, die an frühere Feiern erinnert.
Marianne Näf
"Danke, lieber Gott, dass ich lebe und kein Stein bin." "Ich finde dich cool." "Bitte beschütze meinen Opa und meine Oma." Mit Dankgebeten und Fürbitten, die sie selber formuliert haben, gestalteten die 3. und 4.Klässler der kirchlichen Unterrichts-Klasse die Gebetszeiten im Gottesdienst. Die Katechetin Beatrix Niklaus erklärte mit den Kindern, was das Gebet bedeutet und wie die Kinder beten lernten.
Für erfrischende und virtuose Musik sorgten Jaël Wyss und Niklaus Moderlak mit Violine und Cello und Melanie Loner mit Gitarre und Gesang.
Aufmerksame Gottesdienstbesucher entdeckten im Kirchenraum das grosse B, aus hartem Eichenholz geschnitzt. Der junge Neunkircher Forstwart Nils van der Heuvel hat es mit der Motorsäge hergestellt und berichtete vom Werdegang und dem Baum, der das Holz für den grossen, schweren Buchstaben geliefert hat.

Das B erinnert an "Barmherzigkeit". Die Jahreslosung 2021 ruft die Christen auf: "Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6, 36) Pfarrer Werner Näf erwähnte in der Predigt, dass Barmherzigkeit keine leichte Sache sei, daher das schwere Holz-B. In der Bibel steht ein Text, der in einer grossen Krise geschrieben wurde. Er erinnert daran, dass Gottes Barmherzigkeit nie zu Ende geht und jeden Morgen neu ist. Wenn diese Barmherzigkeit nie zu Ende geht, dauert sie auch heute noch an.

Nach dem Gottesdienst konnte vor der Kirche Suppe zum Mitnehmen gekauft und damit das Hilfswerk "Brot für alle" unterstützt werden - auch ein Werk der Barmherzigkeit.
Bereitgestellt: 08.03.2021      
aktualisiert mit kirchenweb.ch