Marianne Näf-Bräker

Das Dihaam ist ein Campingplatz

Leider muss der Gast gehen<div class='url' style='display:none;'>/kg/gaechlingen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5282</div><div class='bid' style='display:none;'>56403</div><div class='usr' style='display:none;'>276</div>

Im Gottesdienst setzte Pfarrer Werner Näf ein Aber hinter das Herbstfest-Motto "Dihaam". Er erinnerte die zahlreichen Besucher daran, dass wir als Gäste auf der Erde sind und irgendwann "haam" gehen. Am Stand der Kirchgemeinde ging es entsprechend um den Haamweg - als Stationenweg mit Fragen und in Form von verschiedenen Spielen.
Marianne Näf-Bräker,
Eine Gottesdienstbesucherin wurde als Gast verwöhnt: mit Kaffee, Kuchen und einem schön geschmückten Platz. Doch mitten im Gottesdienst musste sie das Zelt verlassen. Damit zeigte Pfarrer Werner Näf, dass ein Gast nicht für immer bleiben kann. Er oder sie muss wieder gehen. Alle Menschen sind Gäste auf der Erde. Die einen erleben, dass sie kein Zuhause haben, weil sie unterwegs sind - beispielsweise auf der Flucht.
Im bekannten Psalm 23 wird beschrieben, wie der Hirte mit den Schafen unterwegs ist. Er führt sie auf grüne Weiden und zum frischen Wasser. Aber sie ziehen wieder weiter. Erst am Schluss stehen die Worte: Ganz zuletzt komme ich in dein Haus und dort kann ich für immer bleiben.

Stationenweg und Spiele
Am Scheunentor des "Haumessers" war ein Bild aufgehängt, auf dem der Vater seinen Sohn in die Arme schliesst. Es ist der Moment, in dem der verlorene Sohn "haam" kommt. Bis es soweit war, musste er einen langen Heimweg unter die Füsse nehmen. Ein paar Fragen entlang des Weges erinnerten daran, dass der Heimweg nicht immer einfach ist: Wann wolltest du einmal gar nicht gerne nach Hause gehen? Wann musstest du Abschied nehmen, bevor du nach Hause gehen konntest?
Nebenan versuchten Kinder und Erwachsene, einen Ring so "nach Hause" zu führen, dass er den gebogenen Metallstab nicht berührte, um den er gelegt war. Mit Labyrinthen und "Malen nach Zahlen" hatten kleine und grosse Kinder Spass, einen Weg zu finden. So erinnerte die Kirchgemeinde mitten im Festbetrieb, dass wir alle auf dem "Haamweg" sind
Bereitgestellt: 09.10.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch