Marianne Näf-Bräker

Was läuft schief beim Feigen-Baum?

Geschichte vom Feigenbaum<div class='url' style='display:none;'>/kg/gaechlingen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5118</div><div class='bid' style='display:none;'>53963</div><div class='usr' style='display:none;'>276</div>

In einem lebendigen Gottesdienst spielten die Sonntagschüler die Geschichte vom Feigenbaum und den Reben. Anna Näf erklärte den Erwachsenen, warum Jesus auf eine schwierige Frage mit dieser Geschichte antwortete. Gemeinsam mit der Mitenandband und mit der Orgel sangen Gross und Klein alte und neue Lieder.
Marianne Näf-Bräker,
"Wer ist gut? Wer ist böse?" Die Gottesdienstbesucher wurden von Anna Näf aufgefordert, mit ihrem Daumen nach oben oder nach unten zu zeigen, um verschiedene Charaktere aus Kinderfilmen als gut oder böse einzuordnen. Wer die Geschichten nicht kannte, hatte keine Chance. Denn auch gut aussehende Menschen können böse sein.

Auch Jesus wurde mit der Frage nach guten und bösen Menschen konfrontiert. Überraschend antwortete er mit einer kurzen Geschichte, die im Lukas-Evangelium Kapitel 13 steht. Ein Grossgrundbesitzer will den unfruchtbaren Feigenbaum fällen, weil er nach drei Jahren immer noch keine Früchte trägt. Sein Gärtner setzt sich aber für ihn ein und bekommt die Erlaubnis, dem Baum noch eine letzte Chance zu geben. Die Sonntagschüler stellten dem fruchtlosen Baum eine Gruppe von Reben gegenüber, die reichlich mit Trauben behangen waren. Anschaulich und mit einem wunderschönen Blätter-Baum spielten und erzählten grosse und kleine Kinder die verschiedenen Szenen, die Monika Wieser mit ihnen einstudiert hatte.

In der Predigt legte die angehende Pfarrerin Anna Näf die Geschichte so aus, dass Jesus sagen wollte: Kein Mensch ist gut und keiner kann gute Früchte bringen. Wer aber dazu steht und sich Gott zuwendet, hat die Chance, dass Gott in seinem Leben Gutes bewirkt. Es geht also darum, sich von Gott das Gute schenken zu lassen.

Nachdem sich die Kinder eine Weile am Basteltisch beschäftigt hatten, kamen sie für den Sonntagschul-Hit "Gott mir bitted dich, dass du bi üs blibsch" nochmals nach vorne, um gemeinsam mit der ganzen Gemeinde um den Segen zu bitten. Beim anschliessenden Kirchenkaffee und der Grillziit wurde die Gemeinschaft von Gross und Klein weiter gepflegt.
Bereitgestellt: 25.06.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch