Marianne Näf-Bräker

Kirche an der Gewerbeausstellung

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Die Kirche produziert nichts und verkauft nichts. Trotzdem war sie präsent an der Gewerbeausstellung in Gächlingen. Am Stand konnten sich Besucher informieren und besondere Erinnerungsfotos schiessen lassen. Die Jungschi bastelte, schminkte und bot Schlangenbrot vom Lagerfeuer an. Im Festgottesdienst ging es um das unsichtbare Gewerbe.
Marianne Näf-Bräker,
Der pinke Lockenkopf wirkte wie ein Magnet: Kinder, Frauen und Männer posierten damit und konnten das Erinnerungsbild gleich ausgedruckt mitnehmen. Die Jungs zeigten sich am liebsten als Pirat mit einem grimmigen Blick. Auch glänzende Abendkleider und breitrandige Hüte gehörten zum Fundus, aus dem sich die Besucher beliebig verkleiden konnten. Bei den Jungschi-Leitern wurden entsprechende Foto-Rahmen bemalt und beklebt, so dass viele Kinder eine spezielle Erinnerung an die Gewerbeausstellung Gächlingen mitnehmen konnten.

Das Verkleidungs-Angebot war ein Hinweis auf den Kleidertausch, der im Mai in der Kirchenwoche stattfinden wird. Während drei Tagen gibt es im Kirchenraum eine Tauschbörse, wo beliebig Kleider, Taschen, Hüte und Schuhe gebracht und geholt werden können – unkomplziert, ohne Bezahlung. Vom Donnerstag, 23. Mai bis Samstag, 25. Mai wird nach Lust und Laune getauscht. Was zurück bleibt kommt einer Hilfsorganisation zugut.

Der Kleidertausch ist nur ein Angebot von vielen, für das an der Gewerbeausstellung eingeladen wurde. In der Kirchenwoche wird gegessen, Kaffee getrunken, grilliert, geführt, gesungen und gebetet. Der Kirchenraum in Gächlingen ist so gross, dass vieles gleichzeitig möglich ist.

Für den Gottesdienst wählte Pfarrer Werner Näf das Thema „unsichtbar geschäftig“. Viele grundlegende Arbeiten in einer Dorfgemeinschaft bleiben unsichtbar: Hausarbeit, Kinderbetreuung, Krankenpflege oder Verwaltung. Fast unsichtbar geschäftig sich auch die Bienen. Ohne sie würde die Natur aus dem Gleichgewicht geraten. Davon erzählte der Imker Bernhard Müller, der im Klettgau Bienevölker an fünf Standorten pflegt. Das ökumenische Team las passende Gebete und Texte. Eine Bläsergruppe der Brass Band Hallau begleitete die Lieder und umrahmte den Gottesdienst in der Festhalle.
Bereitgestellt: 01.04.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch