Marianne Näf-Bräker

Es giiged nid am Bazar in Gächlingen

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Um es vorweg zu nehmen: Der Gemeindesonntag mit Bazar in der Turnhalle Gächlingen war eine gelungene Veranstaltung. Aber im Gottesdienst überlegte sich Werner Näf, was man machen kann, wenn es „nid giiget“.
Marianne Näf-Bräker,
Die Musikgesellschaft Gächlingen eröffnete den Gemeindesonntag mit einem Marsch. Neben den Trompetern sass der Gächlinger Pfarrer und strich dazu über die Saiten einer Geige. Hören konnte man ihn nicht. „I de Blasmusig gosch chli under“, meinte der Dirigent Christian Salvisberg. Was tun? Vielleicht die Uniform anpassen? Oder aus der Blasmusik in ein Symphonieorchester machen, damit es „giiget“? Solche Gedanken machte sich Gott vielleicht, als er merkte, dass es zwischen ihm und den Menschen nicht immer „giiget“. Seine Lösung war der Advent, das heisst: Er kam den Menschen entgegen, als er seinen Sohn zu ihnen schickte, der mit ihnen lebte. Durch diese Nähe, den Kontakt und das Gespräch zwischen Gott und Menschen, kam manches wieder zum „giige“ und kann es auch heute noch kommen.

Bilder finden Sie im Album unten

Ein Treffpunkt für Gross und Klein

Nach dem Gottesdienst für Gross und Klein servierten viele Helfer die gefüllten Pasta-Teller, und am reichhaltigen Tortenbuffet wurden alle süssen Wünsche erfüllt. Bald eröffneten die Sonntagschüler zusammen mit Monika Wieser ihren Marktstand, an dem sie ihre selbstgebackenen Guezli und wunderschöne Ess-Geschenke anboten. Die Chranzen-Frauen hatten Türschmuck aus Naturmaterialien in allen Formen und Grössen hergestellt, der fast restlos verkauft wurde. Die originellen Karten und Adventskalender aus der Papierwerkstatt von Bea Niklaus wurden bestaunt und gekauft. Bereits zum dritten Mal bot Karin Wiebalck Zahn ihre Pralinen mit speziellen Füllungen an. Die Kassen füllten sich und es wird wohl auch in diesem Jahr ein schöner Betrag nach Bolivien ans „Hühnerprojekt“ überwiesen werden. Die Hälfte des Erlöses wird die Schaffhauser Bettagsaktion bekommen, welche Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer Selbständigkeit unterstützt.
Eltern, die nach dem Anlass gerne nach Hause gehen wollten, hatten ihre liebe Mühe. Nur noch ein Päckli fischen oder einen Tiger auf das Gesicht malen lassen. Auch für die Kinder passte das Angebot, das ihnen in der Bazar-Turnhalle geboten wurde.
Bereitgestellt: 26.11.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch