Marianne Näf-Bräker

Natur pur mit Händen und Füssen

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Das Gächlinger Herbstfest begann am Sonntag mit einem fröhlichen Gottesdienst und Gedanken zur "Natur pur". Anschliessend boten die Jungschar und die Kirchgemeinde an ihrem Stand den Besuchern an, die Natur mit den Füssen auf dem Barfussweg zu erfahren. Schlangenbrot backen und Recycling-Blumentöpfe basteln kam bei den jungen Festbesuchern gut an.
Marianne Näf-Bräker,
"Bist du ein Natur-Puur?", fragte Pfarrer Werner Näf den Landwirt Res Schnetzler beim Interview im Gottesdienst. In der Antwort erfuhren die Zuhörer im Festzelt am Herbstfest, dass es gar nicht so einfach ist, als Landwirt immer mit der Natur zu arbeiten. Es gibt Entscheidungen, bei denen es nicht klar ist, ob man mit der Natur im Einklang ist oder ob man ihr schadet. In der Lesung und im Gebet sprach Marie-José Otten von der Schöpfung, die zu Beginn sehr gut war.
Als Menschen wenden wir uns immer wieder vom guten Schöpfer ab und lassen uns "verunreinigen", unsere Gedanken und unsere Taten. Natur pur ist die gereinigte Natur. Diese Reinigung (Purifikation) im Menschen kann nur der Schöpfer ausführen. Er bietet sie jedem an.

Im ökumenischen Gottesdienst, der von einigen Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Gächlingen mitgestaltet wurde, wurden die zahlreichen Zuhörer zum Danken, Bitten und Nachdenken gebracht. Anschliessend begann das Festtreiben rund ums Musikzelt und in der Dorfstrasse.

Vor dem "Haumesser" hatte Susanne Ryser einen Barfussweg aufgebaut, der fast ununterbrochen von Kinderfüssen und auch einigen Erwachsenen begangen wurde. Vom weichen Schaffell über Stroh, Eicheln, Sand bis zu stachligen Kastanienhüllen und Buchennüssen konnten Fuss-Erfahrungen gesammelt werden.
Unter kundiger Anleitung der Jungschi- und Ameislileiterinnen wurden Recycling-Blumentöpfe aus leeren Tetrapacks gebastelt und verziert. Beliebt war auch das Schlangenbrot aus der Feuerschale.
Bereitgestellt: 11.10.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch