Marianne Näf-Bräker

Kirchenfenster sind wieder dicht

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Rechtzeitig bevor die kalte Jahreszeit beginnt, kam der Glaskünstler Franco Giacomel nach Gächlingen, um zwei Kirchenfenster zu reparieren. Er hat vor rund 40 Jahren die grossflächigen Glasplatten bearbeitet und zu einem einmaligen Fensterzyklus zusammengefügt. Da die Fenster Wind, Wetter und fliegenden Gegenständen ausgesetzt sind, kann es leider vorkommen, dass eine Scheibe in Brüche geht.
Marianne Näf-Bräker,
Wer sich am 22. September in der Kirche Gächlingen aufhielt, konnte für einmal durch eine Fenster-Luke ins Freie schauen. Eine Scheibe im Fenster "Wunder der Brotvermehrung" fehlte. Der Künstler Franco Giacomel, der die Fenster in den Jahren 1976 und 1978 schuf und einsetzte, hatte sie in seine Werkstatt nach Zürich mitgenommen.
Am nächsten Tag brachte er die passend zugeschnittenen und zusammengesetzten Glasstücke, die er teilweise bearbeitet hatte und montierte sie fachgerecht. Beim Grundmaterial handelt es sich um eingefärbtes Glas aus einer deutschen Glashütte. Einzelne Flächen sind bemalt oder geätzt, zum Beispiel die ersetzte Fischflosse.
Nun hofft der Künstler und die Kirchenbesucher, dass in den nächsten Jahren weder Steine noch Zeltstangen durch die Gegend fliegen und die ungeschützten, dafür stark leuchtenden Fenster treffen.
Bereitgestellt: 29.09.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch