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Abschlussgottesdienst der Kinderbibelwoche

2018 KIBIWO Mensch Petrus 087<div class='url' style='display:none;'>/kg/burg/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4744</div><div class='bid' style='display:none;'>48808</div><div class='usr' style='display:none;'>912</div>
Am Sonntag feierten die evangelische Kirchgemeinde Burg und die katholische Kirchgemeinde Untersee und Rhein einen besonderen Gottesdienst in der Kirche Burg

„Mensch, das war ein Mann, dieser Petrus...“ Rund fünfzig Kinder vom grossen Kindergarten bis zur sechsten Klasse verbrachten mit insgesamt neun Leiterinnen und Leitern vier gemeinsame Tage ihrer Ferien bei der Kirche Burg. Sie sangen, bastelten, malten, diskutierten, spielten und genossen gemeinsame Zeiten in altersdurchmischten Gruppen. Die ökumenische Kinderbibelwoche fand dieses Jahr zum vierzehnten Mal statt. Initiantin und heute immer noch mit vollem Engagement dabei ist Katechetin Regula Weber aus Eschenz. Im Gottesdienst tauchte sie als aufgeweckte, impulsive Petra auf. Sie hatte die Kinder in der Kinderbibelwoche täglich besucht und mit ihnen ihr nicht immer einfaches Leben geteilt.
Ein überdimensionales Buch, das Petrus-Buch, welches die Kinder in der Kinderbibelwoche unter Anleitung gestaltet hatten, gab einen wunderbaren Einblick in die farbigen und lebendigen Tage und in die Themen der Woche.
Isabelle Schäfli, Eschenz
Im Buch zu finden sind gebastelte Fische im Fischernetz mit den Namen der Kinder versehen und bunt bemalte Papierfüsse. Es gab gemalte Wellen, die darauf hindeuteten, dass Petrus übers Wasser gelaufen war und aus Angst untergegangen wäre, hätte Jesus ihn nicht gerettet. Auf die Wellen hatten die Kinder ihre persönlichen Ängste geschrieben. Sie hatten auch gelernt, dass Gott einen nicht einfach untergehen lässt. Zum vierten Tag prangte ein übergrosses Taschentuch im Buch, in das ein Knoten geknöpft war. Pfarrerin Corinna Junger führte aus, woran es uns alle immer wieder erinnern soll.
Erstens: Gott ruft dich! Zweitens: Gott brauchte Petrus so wie er war. Er braucht auch uns, so wie wir sind. Drittens sollen wir unsere Augen und Ohren und unser Herz für Gott öffnen. Viertens hat jeder Stärken, so wie Petrus. Wir sollen unsere Fähigkeiten entdecken und einsetzen. Und zu gute Letzt: Das Taschentuch soll uns immer wieder daran erinnern, dass Gott uns nie alleine lässt.
Plötzlich tauchte Petrus persönlich im Gottesdienst auf und erzählte wie sein Leben weitergegangen war, nachdem er Jesus dreimal verleugnet hatte. Die Gottesdienstbesucher erfuhren, dass Jesus ihm erschienen ist und dass er ihn in die Welt hinausgeschickt hat, die Botschaft Jesu weiterzugeben. Petrus ging und schuf Gemeinden, wie wir heute auch eine sind. Die hinterste und letzte Seite des Petrus-Buches war noch leer – sie wurde nun von den Besuchern des Gottesdienstes mit ihren Namen gefüllt, als Zeichen der Gemeinschaft.

Der Gottesdienst war ein ganz besonderes Erlebnis, denn die Kinder bereicherten ihn mit tollen Liedern, die sie während der Bibelwoche immer wieder gesungen hatten. Eindrücklich war auch zu sehen, wie ältere und jüngere Kinder gleichermassen die Woche genossen und Spass zusammen gehabt haben.

Am Ende des Gottesdienstes erhielten alle Besucher ein Taschentuch mit der Aufschrift: „Ich bin bei euch.“ Schliesslich rundete ein Apero im Sonnenschein den bereichernden Anlass ab.

Einen grossen Dank an alle Helferinnen und Helfer dieser Kinderbibelwoche, ein Dank den beiden beteiligten Kirchgemeinden und ein besonderer Dank dem Jugendfonds des No-e-Wili-Vereins, der die Kinderbibelwoche finanziell unterstützt hat!
Kinderbibelwoche 2018
25.10.2018
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Ev.-ref. Kirchgemeinde Burg
Burg 3, 8260 Stein am Rhein
052 741 22 27
Portrait Beat Junger
Verantwortlich: Beat Junger
Bereitgestellt: 26.10.2018