Brigitte Kohler

Rebverein Rosenberg: Meisterschaft und Lebenskunst - staunende Freude

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Die Spuren der Vergangenheit lesen, immer mindestens zwei Jahre im Auge haben, nicht auf raschen Ertrag aus sein, sondern langfristig eine starke Basis bilden lassen, Risiken bedenken und in der Gegenwart vorausschauend schon das Kommende möglich machen, voll Vertrauen in die Natur, die Vieles, aber nicht Alles erträgt und Fehler verzeiht, in respektvollem Wechselspiel zwischen menschlichem Handeln und den Gesetzen, die nicht in unserer Hand stehen ...
Ueli Redmann,
Zu Beginn der diesjährigen Frühlingsarbeit gab Rebmeister Martin Graf eine Demonstration seiner meisterlichen Rebschneidekunst mit sicherem Auge, raschem Abwägen, entschlossenem Entscheiden, gekonntem Handeln. Ein Genuss war es, ihm zuzusehen und zuzuhören, seine Hinweise und profunden Kenntnisse zu erleben! Die 12 Rebleute staunten über soviel Professionalität und Lebensweisheit: der Rebstock als Sinnbild des Lebens, jeder wie alle andern und auch jeder anders und mit seiner eigenen Geschichte und seinen Bedingungen.

Dann wurde in der angenehmen Frühlingswärme gearbeitet: alte Befestigungen entfernt, das abgeschnittene Rebholz aus den Drähten gezogen und aus dem Rebberg getragen, von den zwei stehen gelassenen Trieben derjenige mit dem Zapfen am Ende als einseitiger Strecker zum untersten Draht gebogen und angebunden, die Frostreserve aber aufrecht stehen gelassen. Währenddessen wurde auch viel geplaudert, Ernstes und Spassiges, und Chloe, die Jüngste, wässerlete eine Grassuppe, aber Alfred, ihr Grossvater und Vereinspräsident hatte bereits einen wundervollen Speckgugelhopf gebacken, dem alle mit grossem Genuss zusprachen zu einem Glas vom vorletzten. Bestens hat das Rebjahr begonnen!
Bereitgestellt: 21.03.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch