Daniel Müller

Torten, Kirsch und Wettertannen

DSCF9033<div class='url' style='display:none;'>/kg/buchthalen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4213</div><div class='bid' style='display:none;'>40839</div><div class='usr' style='display:none;'>25</div>

Eine frohgemute Schar von Seniorinnen und Senioren der Kirchgemeinde Buchthalen trotzte Wind und Wetter und verbrachte trotz der Unbill der Witterung eine erlebnisreiche, fröhliche Woche in der Schwarzwälder Metropole Freudenstadt.
Daniel Müller,
Nach einer gemütlichen Fahrt durch die Schwarzwaldhöhen erreichten wir unser Hotel namens Teuchelwald, wo wir für die kommenden Tage äusserst gastfreundliche aufgenommen wurden. Auch dass schon beim ersten Versuch, die oberen Stockwerke mit dem Lift zu erreichen, dieser stecken blieb, liess uns nicht entmutigen.
Schön war der gemeinsame Besuch des Sonntagsgottesdienstes in der Winkelkirche in Freudenstadt, wo wir vom Pfarrer als Reisegruppe persönlich begrüsst wurden.
Täglich erkundeten wir mit kleineren und grösseren Touren die Gegend. Für die unaufgeregte, ruhige Fahrweise des verhältnismässig noch jungen Chauffeurs gab es allseits nur Lob. Bereits am zweiten Tag am Mummelsee verliessen uns leider für einen Moment die guten Geister. Unser langjähriger Chronist dieser Ferien kam aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit zu Fall und musste hospitalisiert werden. Deshalb übernimmt es der Unterzeichnende, einen kleinen Bericht abzuliefern. Wir wünschen ihm auf diesem Wege weiterhin gute Besserung.
Bei strömendem Regen fuhren wir unverdrossen mit dem Kurbähnle durch die Gegend bis der Himmel wieder lachte. Anderntags gings zum Wasserschloss Glatt, wo der Kirsch für die Schwarzwäldertorte ausgegangen zu sein schien. Wir liessen uns in der Glasbläserei Dorotheenhütte vom Christbaumschmuck aus früheren Zeiten bezaubern und rochen nach dem Besuch der Räucherei wie ein Schwarzwaldschinken. Der Metzger war ein richtiger Verkaufsprofi, und so musste man in der prall gefüllten Metzgerei sich mit den Ellbogen vorkämpfen, um an Schwarzwurst, Kirschsalami oder sonst eine Köstlichkeit heranzukommen. Gebannt lauschten wir seinen blumigen Ausführungen über die Hausschlachtung aus alten Zeiten. Wo es noch hiess: „Wenn die Sau am Haken hängt, wird der erste Schnaps geschenkt.“
Beim Aufenthalt in Freudenstadt teilte sich die Gruppe auf. Die einen zog es mehr zum Shoppen, andere ins Museum, oder man gönnte sich eine feine Torte mit Kaffee oder Tee.
Während der Morgen jeweils mit einer besinnlichen Einstimmung mit Gebeten, Geschichten, Musik und Gesang begann, gehörte der Abend dem geselligen Beisammensein beim Essen, Spielen, Lachen, oder sich ein wenig Erholen von den Strapazen des Tages.
Die Zeit ging im Fluge. Bald schon hiess es wieder packen und aufbrechen.
Hatte die Nacht zuvor noch der Sturmwind durch die Schwarzwaldtannen gebraust, starteten wir die Heimreise bei wunderbarem Wetter. Sie führte uns vom Schwarzwald hinunter in die Oberrheinische Tiefebene, hinüber zu den lieblichen Weinbergen des Elsass. Im bezaubernden Städtchen Riquewihr stärkten wir uns beim Mittagessen für die Weiterfahrt Richtung Freiburg, Titisee, Bonndorf, Stühlingen, Schaffhausen.
Etwas müde, aber sehr zufrieden mit der abwechslungsreichen Woche, erreichten wir abends wohlbehalten das HofAckerZentrum in Buchthalen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle Paula Tanner vom Kirchenstand, welche einmal mehr ein in jeder Hinsicht gelungenes Ferienangebot organisiert und umsichtig durchgeführt hat. Ihre Liebenswürdigkeit und Kompetenz in allen Lebenslagen wurden allseits sehr geschätzt.
Bereitgestellt: 20.09.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch