Brigitte Kohler

Auf den Spuren von Niklaus von Flüe

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Wer war Niklaus von Flüe wirklich? War er Bauer, Ratgeber, Mystiker, ein weiser Mann? Was bewog ihn, seine Familie zu verlassen und als Eremit zu leben? Antworten auf diese Fragen gab es beim Gemeindeausflug in die Heimat und Wirkungsstätte des "Nationalheiligen" Niklaus von Flüe, der auch als Bruder Klaus bekannt ist.
Pfrn. Beatrice Kunz Pfeifer,
Im geräumigen Car der Firma Rattin ging die Reise direkt zum Flüeli-Ranft, nachdem Reiseleiterin Paula Tanner die Teilnehmenden begrüsst und über den Verlauf des Ausflugs informiert hatte. Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant Klauserhof konnten die verschiedenen Gedenkstätten von Niklaus von Flüe und die Zeugnisse seiner radikalen Nachfolge besucht werden. Wer es nicht scheute, das steile Strässchen unter die Füsse zu nehmen, wurde zuerst mit dem Blick ins Melchtal belohnt, dann vom Rauschen des Baches in der freundlichen Ranftschlucht empfangen und erholte sich in der wohltuenden Stille der Kapelle, bevor der anstrengende Rückweg begann. Eindruck machte auch die enge, dunkle Hütte, in der Niklaus gelebt hatte.
Zurück im Car verriet uns der Chauffeur, Herr Jonas Waldmeier, dass sich nur 8 km entfernt der Mittelpunkt der Schweiz auf der Äeggialp befindet.
Für die Heimfahrt wählte er eine besonders schöne Route aus: Am Sarnersee entlang durch Sachseln mit seinen malerischen Holz- und Steinhäusern, vorbei an der steilsten Zahnradbahn der Welt und dem gegenüberliegenden Stanserhorn, das hoch über dem Alpnacher See thront. Eindrücklich die Vorstellung, dass der Sonnenbergtunnel mit einem Spital ausgerüstet ist und gesperrt werden kann, um für die Stadt Luzern als Zivilschutzanlage zu dienen. Anschliessend ging es durch die fruchtbare Gegend um den Baldegger- und Hallwilersee mit ihren Obst- und Gemüseplantagen.
In Seengen stärkten wir uns im Restaurant des Hotels Eichberg bei schönster Aussicht auf den Pilatus und den Hallwilersee mit einem Zvieri, bevor wir zufrieden und in angeregten Gesprächen die letzte Etappe in Angriff nahmen.
Auch dank einem von Pfarrer Daniel Müller zusammengestellten Wettbewerb zur Geschichte von Niklaus von Flüe und Dorothea Wyss, aus der Pfarrerin Beatrice Kunz bei der Hinfahrt erzählt hatte, verging die Heimreise wie im Flug. Der glückliche Gewinner bekam die Teilnahme-Kosten zurück-erstattet.
Viele schöne Bilder, gute Gespräche und Begegnungen, aber auch Nachdenklichkeit in Anbetracht des Lebens von Niklaus von Flüe und Dorothea Wyss machen den Gemeindeausflug 2017 unvergesslich.
Bereitgestellt: 27.08.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch