Beat Frefel

Info- und Diskussionsabend

Die Kirchgemeinde Buchberg-Rüdlingen verliert 15 Pfarrstellenprozente ab dem Jahr 2015. Um die Auswirkungen der Strukurreform diskutieren zu können, lud die Kirchgemeinde zu einem Info- und Diskussionsabend ein.
Motto<div class='url' style='display:none;'>/kg/buchberg-ruedlingen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>568</div><div class='bid' style='display:none;'>4056</div><div class='usr' style='display:none;'>330</div>

Motto

Die Kirche soll im Dorf bleiben
Rund 65 Personen fanden sich am 19. März in der Kirche ein, um über die Zukunft der Kirchgemeinde und im Besonderen über die ab 2015 nicht mehr durch die Kantonalkirche finanzierten 15 Pfarrstellenprozente zu diskutieren.

In einem ersten Block wurde über den Strukturprozess in der Kantonalkirche und über die Aktivitäten der Kirchgemeinde informiert.

Danach formierten sich die Anwesenden zu Gruppen und machten sich Gedanken zu den Angeboten der Kirchgemeinde. Was soll bleiben? Was kann oder soll ändern? Dies waren die Grundsatzfragen.
Geschätzte Angebote
Im Plenum wurden die Antworten zusammengetragen und anschliessend bewertet. Es zeigte sich schnell, dass die Angebote der Kirchgemeinde von den Anwesenden geschätzt sind und bleiben sollten. Unsere Gemeinde soll weiterhin ein reichhaltiges kirchliches Leben haben. Änderungen von Angeboten, die zu einer Reduktion von Stellenprozenten führen würden, wären in unserer Kirchgemeinde nicht einfach machbar. Und ein Abbau von kirchlichen Aktivitäten war klar nicht erwünscht.

Am ehesten waren für die Anwesenden Änderungen bei der Anzahl Gottesdienste denkbar. In diesem Bereich wurde auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Rafzerfelder Gemeinden als möglich erachtet.

Interessant war, dass sich viele Teilnehmende einen Besuchsdienst durch Freiwillige vorstellen können, um die Pfarrpersonen zum Beispiel bei Besuchen an Geburtstagen zu entlasten.
Eigene Mittel
Daneben wurden weitere Anliegen eingebracht. Praktisch einhellig vertreten wurde die Ansicht, dass die Kirchgemeinde diese wegfallenden Stellenprozente aus eigenen Mitteln übernehmen solle. Dies als Konsequenz zu dem weiterhin gewünschten reichhaltigen Angebot. Schliesslich soll auch unsere Pfarrstelle nicht unattraktiv werden. Diverse Stimmen schlagen zur Finanzierung eine Erhöhung der Kirchensteuern vor. Auch weitere Möglichkeiten zur Erzielung von Einnahmen werden genannt, so die verstärkte Verrechnung von Dienstleistungen an nicht reformierte Personen.
Fazit
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Anwesenden für eine Beibehaltung des Angebotes der Kirchgemeinde und damit auch für eine Beibehaltung der Pfarrstellenprozente ausgesprochen haben. Die ab 2015 nicht mehr von der Kantonalkirche finanzierten 15 Stellenprozente sollen durch die Kirchgemeinde finanziert werden.

In Buchberg-Rüdlingen soll die Kirche resp. das Pfarramt auch weiterhin im Dorf bleiben.

Jakob Keller, Präsident Kirchgemeinde
Bereitgestellt: 24.03.2013     
aktualisiert mit kirchenweb.ch