Mach’s gut «Kirche hilft»

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Die Schulen sind offen, man darf wieder einkaufen, Corona ist nicht weg, hat aber mindestens Sommerpause.
Annika Spichiger,
Ein Projekt entsteht, wenn ein unbefriedigtes Bedürfnis vorhanden ist und jemand eine Idee hat, wie man dieses Bedürfnis stillen könnte. In unserem Fall entstand das Bedürfnis durch den Lockdown: Die Kinder durften nicht mehr zur Schule, viele Leute sollten nicht mehr selber ihren Einkauf erledigen und manch einer war einsam, da er mehrere Wochen alleine in seiner Wohnung verbringen musste. Was könnte man also tun, um all diese verschiedenen Bedürfnisse zu befriedigen? Die Idee lieferten zwei junge Köpfe die gerne helfen wollten, so entstand das Projekt «Kirche hilft». Innert ein paar Tagen wurden verschiedene Angebote aufgebaut und es fanden sich viele helfende Hände, die sich für andere Personen engagieren wollten – die einen erledigten Einkäufe, andere betreuten ein Ermutigungstelefon oder waren bereit, Aufgabenhilfe zu erteilen. Dazu kamen noch viele weitere Angebote, alle aufzuzählen würde an dieser Stelle jedoch zu lange dauern.
Jetzt freuen wir uns verkünden zu können, dass wir das Projekt «Kirche hilft» nun offiziell beenden. Zugegeben, es klingt etwas befremdlich sich über das Ende eines Projektes zu freuen. Kann man das Wort «Ende» nicht mit dem Wort «scheitern» gleichsetzten? In unserem Fall definitiv nicht, es bedeutet nämlich, dass wir die Coronakrise (zumindest vorläufig) überstanden haben. Wir können das Projekt «Kirche hilft» beruhigt beenden, denn die durch den Lockdown neu entstandenen Bedürfnisse werden wieder anderweitig gestillt: Die Schulen haben wieder offen, man darf wieder einkaufen gehen und sich mit Freunden und Familie treffen.
An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle, die sich auf irgendeine Art und Weise für das Projekt «Kirche hilft» eingesetzt haben, ohne euch wären all die Angebote nicht möglich gewesen.