Und der Mond ....

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Vollmondkonzert mit Matthias Ernst und Esther Bollinger
… nein, er schweigt nicht (das auch), er schaut zu. Aber erst am Schluss. Vorher, in der Kirche, war der Mond der rote Faden, der die verschiedenen musikalischen Darbietungen und die gesprochen Texte verband. Der volle Mond beleuchtete nachher den nächtlichen Apéro im Kirchengarten.
Joachim Finger,
Unter dem Titel „Und der Mond schweigt dazu …“ fand am Freitagabend, 16.8.19, um 21 Uhr ein Vollmondkonzert statt. Von Klesmer über Blues und einem begeisternden, lautmalerischen Midnight-Train zu orientalischen Melodien und Eric Clapton führte das Thema Mond, immer wieder unterbrochen von feinsinnigen Texten mit Wortspielen und einem hintergründigen Humor. Was Matthias Ernst und Esther Bollinger da im Vollmondkonzert boten, wurde mit langanhaltendem Applaus und dem Wunsch nach Zugabe honoriert.
Mit Orgel, E-Piano und Handorgel auf der einen Seite und einem ganzer Koffer voll Mundharmonikas (bzw. Bluesharp) und Harmonetta auf der anderen Seite schlugen die beiden das Publikum in Bann. Die Kirche war gut gefüllt und wer gekommen war, hatte es wahrhaftig nicht zu bereuen.
Zwischendurch juckte es den Besuchern in den Fingern um zu klatschen, aber sie hielten sich diszipliniert an den Wunsch, dies für das Ende aufzusparen.
Viele folgten der Einladung, sich nach dem Konzert noch draussen im Kirchengarten im Mondschein zu versammeln und miteinander anzustossen. Nebst Vollmonddrink gab es Vollmondbier und Leermondbier, wobei es dazu kommen konnte, dass man ein volles Leermond oder ein leeres Vollmond in den Händen hielt. Und der Mond schien und schwieg dazu.
Vollmondkonzert 2019
17.08.2019
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