Rückblick auf die Kirchgemeindeversammlung vom 16. Mai 2019

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Erfreulicherweise konnten 52 Stimmberechtigte von Kirchgemeindepräsident Martin Thalmann zur Kirchgemeindeversammlung begrüsst werden.
Die Einstimmung „Ja oder nein - solange ich lebe, muss ich mich entscheiden“ von Pfr. Finger passt gut zur Versammlung. Schliesslich stehen Wahlen und ein wichtiger Richtungsentscheid zum Thema Pfarrer-Wohnsituation an.
Monika Eymann,
Die ersten Traktanden sind schnell abgearbeitet. Pfr. Finger liest einen Rückblick auf 2018 und eine Vorschau auf 2019 in Versform. Protokoll, Kirchgemeinderechnung 2018, Bilanz 2018, Budget 2019 und Steuerfuss 2020 werden alle einstimmig von der Kirchgemeinde angenommen.
Bevor gewählt wird, wird Susanne Spichiger verabschiedet. Sie tritt nach acht Jahren von ihrem Amt im Kirchenstand, Ressort Jugend, zurück.
In stiller Wahl werden Pfr. Joachim Finger und Ulrike Lüthi (Mitarbeiterin Sozialdiakonie) wieder gewählt. Auch alle anderen vorgeschlagenen Personen werden einstimmig von der Kirchgemeindeversammlung gewählt. Synode: Verena Gerber, Yvonne Rüfli und Annemarie Seelhofer; Kirchenstand: Hedi Findlay (Präsidentin), Regula Naef (Ressort Jugend), Barbara Schuler (Kirchenpflegerin) und Stefan Di Ronco, neu (Ressort Immobilien); Büro Kirchgemeinde: Martin Thalmann (Präsident), Hedi Findlay (Vizepräsidentin), Jolanda Giger und Thomas Widmer (Stimmenzähler), Monika Eymann (Aktuarin); Revisoren: Christian Naef und Frank Dahlmann.
Das Thema „Festlegung des weiteren Vorgehens betreffend zukünftiger Pfarrer-Wohnsituation bei Gesamtrenovationsbedarf des aktuellen Pfarrhauses“ wird ausführlich diskutiert. Stefan Di Ronco erläutert die Situation des Pfarrhauses, das 1964 erbaut und seither keiner grösseren Renovation unterzogen wurde. Variante 3 (Verkauf Grundstück jetziges Pfarrhaus und Neubau im Garten des Kirchgemeindehauses) gefällt allgemein. Gemäss Auskunft des Architekten ist ein Wohnhaus mit Geschäftsliegenschaft (Studierzimmer, Besprechungs-/Gästezimmer, WC/Dusche) in der Dorfkernzone bewilligungsfähig. Es wird darauf plädiert, den Neubau ohne Landverkauf zu realisieren und das Land als Baulandreserve zu behalten.
Die Frage, ob es heute noch sinnvoll sei, der Pfarrperson den Wohnraum vorzuschreiben wird aufgeworfen und diskutiert. Pfr. Finger stützt sich bei der Frage nach der Notwendigkeit eines Pfarrhauses auf eine Umfrage bei angehenden Pfarrpersonen von 2018, wonach ein Pfarrhaus absolut attraktiv sei. Es besteht die Möglichkeit, dass das Pfarrhaus nicht durch die Pfarrperson bewohnt werden muss, sondern auch weitervermietet werden kann. 42 der Anwesenden wollen weiterhin ein Pfarrhaus anbieten.
Bei der Frage, welche Variante der Kirchenstand weiterverfolgen soll, gibt es ein klares Resultat. Variante 1 erhält 3 Stimmen, Variante 2 erhält 0 Stimmen. Bei Variante 3 stimmen 10 Anwesende für das Projekt ohne Landverkauf, weiterverfolgt wird Projekt 3 mit Landverkauf, das 35 Stimmen erhält.
Unter Verschiedenem informiert Pfr. Finger die Kirchgemeinde über die Gründung des „Förderverein Jugend Beringen“. Spenden aus der ganzen Gemeinde sollen mithelfen, die Jugendarbeit, die für alle Jugendlichen offen ist, zu finanzieren.
Hedi Findlay stellt ihre Informationen aus dem Kirchenstand unter den Titel „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“.
Unter „Verschiedenes“ wird gewünscht, dass das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung auf der Homepage veröffentlicht werden soll.
Um 21.45 Uhr schliesst Martin Thalmann die Versammlung. Die Anwesenden werden mit einem Apéro, Wein, Kaffee und Kuchen verwöhnt und geniessen den Rest des Abends beim gemütlichen Zusammensein.
M. Eymann
Autor: Monika Eymann     Bereitgestellt: 06.06.2019