Wintersynode verabschiedet Finanzreferenten

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Auf Jahresende tritt Richard Rickli nach acht Jahren als Finanzreferent aus dem Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen zurück. Sein Amt bleibt vorläufig vakant.
Rundschreiben R,
Paula Tanner vom Kirchenstand der reformierten Kirchgemeinde Buchthalen, begrüsste die Synode im HofAckerZentrum und erinnerte an den Anschluss der Kirchgemeinde an den Kirchgemeindeverband der Stadt, den sie als förderlich empfindet, und an das Zertifikat Grüner Güggel, den sie als erste Kirchgemeinde im Kanton erhalten haben.
Der Synodepräsident Werner Käser leitete die 56 Synodalen durch die Geschäfte. Wolfram Kötter setzte sich als Präsident der Protestantischen Solidarität Schaffhausen für die innerkirchliche Solidarität ein, um auch kleineren Kantonalkirchen in der Schweiz eine Zukunft zu ermöglichen. Es wurde ein Beitrag von gut 10'000 Fr. gesprochen in der Hoffnung, dass später auch andere Kantonalkirchen dem Beispiel folgen.

Budget mit geringerem Erfolg
Der auf Ende Jahr zurücktretende Finanzreferent Richard Rickli kommentierte zum letzten Mal das Budget, das mit 50'000 Fr. einen geringeren Erfolg als im Vorjahr vorsieht. Es wurde einstimmig angenommen. Der höhere Sachaufwand führte er unter anderem auf die neu geschaffenen Fernsehgottesdienste zurück. Der höhere Vermögensaufwand kommt daher, dass Gelder angelegt werden müssen und dazu Vermögensberatung nötig ist, die sich hoffentlich zukünftig auch auszahle. Er wies auch auf den Rückgang bei den Kollekten hin, weil weniger Anlässe stattfinden, was auch die berücksichtigten Werke spürten.
Eine Nachfolge für den Finanzreferenten steht erst ab Ende des nächsten Jahres zur Verfügung und kann noch nicht namentlich genannt werden. Die Vakanz überbrückt die Kirchenratsschreiberin Gabriele Higel im Blick auf den Bereich Finanzen und die Begleitung der Kirchgemeinden übernehmen Mitglieder des Kirchenrats.

Pfarrstellvertretungen
Kirchenrat Matthias Eichrodt erklärte, dass die Vermittlung und die Übernahme von Vertretungen angesichts von Teilzeitpensen und Vakanzen wichtiger geworden sei. Nach einer Erprobungsphase genehmigte die Synode nun dafür 20 Stellenprozente, welche Pfarrerin Daniela Scherello aus Oberhallau versieht. Auch der Geschäftsordnung der Geschäftsprüfungskommission wurde zugestimmt, wie sie deren Präsident Martin Ruh beantragte.
Doris Brodbeck schilderte als Beauftragte für Entwicklungszusammenarbeit die Verwendung der Mittel, die den kirchlichen Werken HEKS und Mission 21 übergeben werden und lud zum Besuch der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen ein, die Anfang September 2022 in der Nähe in Karlsruhe stattfindet.

Austausch und Vernetzung
Der Beauftragte für Kirchenentwicklung, Thomas Nohl, berichtete neben weiteren Initiativen vom Besuch in Kirchgemeinden. Gefragt sind Austauschgefässe und Erprobungsräume. Eine Spurgruppe will den Berufsstand Sozialdiakonie stärken. Interessierte am Thema kirchliche Jugendarbeit können ferner vom 25. bis 29. Mai im «Jugendzug» durch die Schweiz mitreisen, der dann auch in Schaffhausen Halt machen würde.
Die Kirche wird im kommenden Jahr eine «Lernende Gemeinschaft» werden, ist Kirchenrätin Cornelia Busenhart überzeugt. Sie möchte mittels Foren erreichen, dass auch kleinere Kirchgemeinden Neues entwickeln und gemeinsam Ressourcen nutzen können. Sabrina Müller vom Zentrum für Kirchenentwicklung in Zürich wird am 26. Februar zu einem Treffen mit den Kirchgemeinden eingeladen.
Kirchenrat Matthias Eichrodt gab die Durchführung des Bodenseekirchentags am 17. und 18. September mit dem geänderten Motto «Nach uns die Sintflut? Marktplatz der Hoffnung» bekannt und lud zur Mitwirkung ein.
2021 Wintersynode
25.11.2021
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