Treffen der Kirchensekretariate und der Kirchenpflegen

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Treffen der Sekretariate (Foto: Doris Brodbeck): 25.10.2021 v.l. vorne: Jeannine Saumweber, Ruth Müller (Kista-Präsidium), Marina Bösch, Brigitte Kohler, Moni Eymann, Gabriele Higel, Angelika Leu, hinten: Referent Kaspar Iff, Käthi Leu, Pfrn. Marianne Siffert, Jacqueline Koller, Manuela Baumann, Anne-Marie Hadorn, Daniela Born (Kista), Esther Scheck, Inge Bürgin. Es fehlen: Susanne Müller und Silvia Notter (Kista)
Auf Einladung des Kirchenratssekretariats trafen sich die Kirchgemeindesekretariate und einige Aktuariate der Kirchenstände. Sie orientierten sich über Datenschutz, Urheberrechte und die Zahlungsmöglichkeit für Kollekten über Twint. Schwerpunkt bildete das Referat von Konrad Iff vom KV Schaffhausen zur Informationsflut und dem Zeitmanagement.
Rundschreiben R,
Es tauchten auch Fragen auf, zum Beispiel wie das Wissen auf dem Sekretariat gesichert werden kann und wie sich die fehlende Möglichkeit einer Stellvertretung auswirkt.

Die jährliche Möglichkeit zum Austausch findet bereits zum zweiten Mal statt und wurde sehr geschätzt.

Treffen der Kirchenpflegen (Bereich Finanzen)Finanzreferent Richard Rickli hatte zu einem Austausch der Rechnungsführenden und Finanzverantwortlichen in den Kirchgemeinden eingeladen. Die Kirchenpflegen befassten sich mit den Themen Wahlkirchgemeinden und Liegenschaften. Die Präsentationen dazu sind intern verfügbar.

Nach einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer*innen erläuterte Gertrud Van Vliet vom städtischen Kirchgemeindeverband den Ablauf beim Steuerausgleich von Wahlkirchgemeindemitgliedern.
Dieser wäre gemäss Kirchensteuerdekret obligatorisch, wird aber in vielen Kirchgemeinden nicht gemacht.

Die Anwesenden diskutierten, ob sich der verhältnismässig grosse Aufwand der Abrechnung lohnt. Da dies seit Jahren immer wieder Thema ist, weist Gabriele Higel erneut darauf hin, dass jede Kirchgemeinde die Möglichkeit hat, an der Synode einen Antrag zu stellen, die Steuerausgleichszahlungen aufzuheben. Am System der Wahlkirchgemeinde-Mitgliedschaft soll aber festgehalten werden.

Nach einer Pause ging Jakob Keller, Treuhändler und Revisor der Kantonalkirche auf Fragen rund um Liegenschaften und wertvermehrende Investitionen ein und zeigte die Rechtslage bei Abschreibungen und Rückstellungen für Unterhalt und Umbauten auf. Er wies darauf hin, dass das Dekret zur Organisation der Kirchgemeinden der Kantonalkirche wesentlich mehr Spielraum lässt, als dasjenige an welches sich die politischen Gemeinden halten müssen.

Die anschliessende Diskussion zeigte, wie vielfältig die Fragen aus den Gemeinden sind. Sei es der Denkmalschutz, die finanzielle Beteiligung der politischen Gemeinde oder die Residenzpflichten der Pfarrpersonen.

Bei Fragen zu diesen Themen, können diese an Gabriele Higel gemailt werden. Sie wird diese mit dem Juristen Christian Schneider klären. Sobald Fragen für mehrere Kirchgemeinden von Interesse sind, übernimmt die Kantonalkirche die Kosten oder einen Kostenanteil für die Rechtsberatung.

Die ersten Kirchgemeinden im Kanton sind mit der Kollektensammlung via Twint gestartet. Der Aufwand für die Kirchgemeinden ist nicht gross, es bedarf einer Anmeldung auf der Twint Homepage. Es ist darauf zu achten, dass die Beträge anonym eingehen, bei dieser Variante behält Twint 1.3 % des gespendeten Betrages.
Da die Eingänge nicht auf Sonntag beschränkt sind, muss im Vorfeld definiert werden, für welchen Zweck die Kollekte ist. Sinnvoll ist, das Zeitfenster jeweils von Sonntag bis Samstag zu definieren. Wenn eine Kirchgemeinde den QR-Code jeweils im Kirchenblatt veröffentlicht, können so auch Spenden von zu Hause aus vorgenommen werden.
Speziell kirchenfremde Personen, welche an einem Konzert, einer Familienweihnacht oder einer Hochzeit / Taufe / Beerdigung in die Kirche kommen, können mit Twint gewonnen werden.

Angelika Leu wies noch darauf hin, dass ab Oktober 2022 die orangen Einzahlungsscheine nicht mehr gültig sind. Auch die Gemeinden, in welchen der Mesmer die Kollekte noch bar einzahlt, müssen dieses System bis spätestens Ende September umstellen.

Jeannine Saumweber, Kirchenratssekretariat

Im internen Bereich werden die beiden Powerpointpräsentationen zur Verfügung gestellt » Link