Rückblick auf Präsidienkonferenz 1.6.2021

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Präsidienkonferenz 2021 (Foto: Doris Brodbeck)
Rund 30 Personen trafen sich am 1. Juni im Hofackerzentrum Buchthalen zur jährlich stattfindenden Präsidienkonferenz. Dabei wurden fünf neue PräsidentInnen in Pflicht genommen.
Rundschreiben R,
Peter Vogelsanger stellte sich als neuer Dekan vor und stellt sich als Ansprechperson von Seiten des Pfarrkonvents bei Problemen in Kirchgemeinden zur Verfügung.

Doris Brodbeck, Beauftragte für Entwicklungszusammen-arbeit OeME informierte über die Fusion von HEKS und Brot für alle per 2022. Kollekten während der ökumenischen Kampagne gehen nun direkt an die Projekte im Sinne der Transparenz.

Wolfram Kötter, zurücktretender Präsident des Protestantisch-kirchlichen Hilfsverein Schaffhausen informierte, dass neu auch soziale Projekte der reformierten Kirche in Marseille unterstützt würden. Andreas Hess ist neu Delegierter der Protestantischen Solidarität Schweiz in der Synode der EKS. Am 30. Juni wird der Schaffhauser Hilfsverein über die Namensänderung zu «Protestantische Solidarität Schaffhausen» entscheiden.

Thomas Nohl, Beauftragter für Kirchenentwicklung informierte über die Treffen mit Kirchgemeinden und die Round Tables mit den Sozialdiakoninnen und der Jugendarbeit in Schaffhausen. Er stellt zwei Angebote für Kirchgemeinden vor: Farbenspiel.Family mit Elternbriefen und das Influencer-Projekt für Jugendliche, das am 1. September startet.

Vernehmlassung zu Strukturveränderungen
Kirchenratsschreiberin Gabriele Higel stellte die Vorschläge des Kirchenrats für eine rechtsgleiche Behandlung aller Kirchgemeinden und längerfristig lebensfähige Strukturen vor. Dieses wurde von der Arbeitsgruppe Strukturen entwickelt. Konradin Winzeler zeigte die neuen Berechnungsmodelle für Pfarrstellen vor. Kirchenrätin Cornelia Busenhart wies darauf hin, dass Veränderungen unumgänglich sind und die regionale Zusammenarbeit gesucht werden soll. Die Sistierung der Pfarrstellenprozente bis 2027 soll den Kirchgemeinden Sicherheit geben. In der Zeit von 2023 bis 2027 werden von der Kantonalkirche zusätzlich 150 Stellenprozente zur Verfügung gestellt. Diese Stellenprozente sollen eine vernetzte Zusammenarbeit fördern. Nach dem Austausch über zwei Zoom-Sitzungen für Rückfragen wird die definitive Vernehmlassung den Präsidien zugestellt. Die Synodalen sollen in den Prozess einbezogen werden.

Doris Brodbeck, Kommunikationsbeauftragte