Synode plant für die Zukunft

Bild wird geladen...
Wintersynode Zwinglikirche (Foto: Doris Brodbeck): Durchführung hybrid
Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen fand zum ersten Mal auch digital statt: sieben Synodale nahmen übers Internet teil. Synodepräsident Werner Käser begrüsste in der Zwinglikirche total 42 Synodale.
Rundschreiben R,
Mit Hannelore Naef aus Lohn-Stetten-Büttenhardt und Rafael Kramer aus Oberhallau konnten zwei neue Synodale in Pflicht genommen werden. Dekan Joachim Finger knüpfte in seiner Andacht an Psalm 1 an als Ermutigung, die nötige Resilienz bei Veränderungen aus der Bibel zu beziehen. Er wird nach Ostern in den Ruhestand treten.

Zukunftsfähige Kirchgemeinden
Kirchenrätin Cornelia Busenhart lud die Kirchgemeinden ein, sich mittels Projekten des Zukunftsfonds und vernetzter Zusammenarbeit auf neue zukunftsfähige Strukturen vorzubereiten. Dabei könne auch fachliche Unterstützung in Anspruch genommen werden. Gründe für eine Veränderung böten sich auch aus der Altersstruktur der Mitglieder und Steuerpflichtigen, die Finanzreferent Richard Rickli zusammengestellt und mit der Struktur der Einwohnerstatistik verglichen hat. Kirchenratsschreiberin Gabriele Higel berichtete aus der Arbeitsgruppe Strukturen, die diesen Frühling dem Kirchenrat und den Kirchgemeinden Vorschläge für Strukturveränderungen zur Vernehmlassung vorlegen will, die Ende Oktober in der Aussprachesynode zur Diskussion gestellt werden. Das Reglement des Zukunftsfonds wurde darauf gutgeheissen und der Fonds geäufnet.

Mehr Finanzen für Medienarbeit
Kommunikationsbeauftragte Doris Brodbeck stellte die kirchlichen Mediengefässe vor, die sich schon vor Corona durch die Kolumne «Die Bibel einfach erklärt» in den Schaffhauser Nachrichten erweitert haben und erklärte das Vorhaben der Oekumenischen Kommission für Medienarbeit, die mehrfach geforderten Sprechenden für ihren Einsatz mehr zu entschädigen. Auch möchte der Kirchenrat die Fernsehgottesdienste weiterführen, um so einem breiteren Publikum den Sonntagsgottesdienst nahe zu bringen. Mit dem Budget wurden diese Anliegen gutgeheissen. Richard Rickli erklärte zum Budget, dass die Steuereinnahmen mit 4.1 Mio zurückhaltend budgetiert worden sind, die finanziellen Auswirkungen der Kirchensteuereingänge durch die Coronapandemie seien noch nicht absehbar.

Personelle Veränderungen
In die Geschäftsprüfungskommission ersetzt Bettina Hitz-Bovey aus Burg, Stein am Rhein den zurücktretenden Rinaldo Taraborrelli. Die Versuchsphase für das Stellvertretungspfarramt, das von Pfarrerin Daniela Scherello aus Hallau betreut wird, wurde verlängert. Vizepräsidentin Sabine Dubach gab nach 24 Jahren ihren Rücktritt auf die Sommersynode bekannt und Finanzreferent Richard Rickli wird auf Ende Jahr zurücktreten. Beide schauen mit Befriedigung und Erfüllung auf ihre Tätigkeit im Kirchenrat zurück.