Reformationskollekte 2020: Tessin, Genf, Neuenburg

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Protestantische Solidarität Schweiz
Schweizer Protestanten sind aufgerufen, am Reformationssonntag 1. November reformierte Kirchgemeinden und Kantonalkirchen, die wegen der Coronakrise empfindliche finanzielle Ausfälle erlitten haben oder teure Projekte auf die Beine stellen mussten, zu unterstützen. Besonders betroffene Kirchen in Genf, Neuenburg und im Tessin sind als Beispiele genannt.
Rundschreiben R,
Schon in normalen Zeiten muss die Evangelische Kirche in Genf EPG mit ihren Mitteln gut haushalten. Denn sie lebt ausschliesslich von Spenden ihrer Gemeindemitglieder (pro Jahr rund 8 Millionen Franken). Sie erhält keine staatliche Unterstützung und muss 46 Pfarr- und Diakonatsstellen, ihre Verwaltung und den Unterhalt ihrer Kirchen, Pfarr- und Kirchgemeindehäuser selbst finanzieren. Das Verbot von Gottesdiensten und kirchlichen Handlungen liess 2020 mehr als zwei Monate lang Kollekten und zweckgebundene Spenden wegfallen.

Die ländliche Kirchgemeinde Val-de-Ruz im Kanton Neuenburg lebt normalerweise von der Vermietung ihrer Säle, den Spenden der Mitglieder und von Basaren. Während des Lockdowns im Frühjahr 2020 hatte sie keine Einnahmen.

Im Tessin stellten die Katechetinnen auf Online-Unterricht um und hielten so den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern. Viele Kollekten fielen wegen Corona aus, die Umstellung des Religionsunterrichtes belastete das Budget zusätzlich um mehrere tausend Franken.
Die betroffenen Kirchen können nun dank unserer Kollekte bei der Konferenz der Protestantischen Solidarität Schweiz bis Ende Januar 2021 ein Gesuch um Unterstützung stellen. » https://www.pss-sps.ch/

Doris Brodbeck, Kommunikationsbeauftragte