Frage der Schulräume geklärt

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Kein Kirchlicher Unterricht mehr in den Schulzimmern und im Normalstundenplan der öffentlichen Schulen? Diese Gefahr stand im Raum als die Primarlehrerkonferenz des Kantons Ende 2019 mit grosser Mehrheit einem Antrag zustimmte, der Raum und Zeit für kirchlichen Unterricht in den Schulhäusern nur noch «nach Möglichkeit» und nicht mehr wie bis anhin garantiert zur Verfügung gestellt sehen wollte.
Rundschreiben R,
Nach einem gemeinsamen Positionspapier der Römisch-katholischen und der Evangelisch-reformierten Kantonalkirche zuhanden des zuständigen kantonalen Erziehungsrats, hat dieser nun Anfang Mai 2020 den Antrag abgelehnt. Das heisst es findet weiterhin «garantiert» kirchlicher Unterricht an den Schulen des Kantons statt. Das diesbezügliche Schreiben von Erziehungsdirektor Christian Amsler hebt die Bedeutung des «gemeinsam definierten Planungsablaufs» hervor und spricht von einer «Entspannung» der Situation.

Diese an sich schon sehr gute Nachricht wird noch dadurch verstärkt, dass im Zuge der Klärungen allerlei Gespräche und Kontakte stattfanden, die für eine gute weitere Zusammenarbeit im Bereich der Katechetik wichtig sind und bleiben werden: Die Zusammenarbeit mit den römisch-katholischen Kolleg*innen wurde gestärkt, die Organisation zwischen kirchlichem Unterricht in der Stadt und dem Stadtschulamt wurde auf solidere Füsse gestellt und das Bewusstsein kantonaler Gremien zur Bedeutung des kirchlichen Unterrichts wurde geschärft.

Gabriele Higel, Kirchenratsschreiberin

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