Ausstellungseröffnung in Wilchingen

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Die ältere Generation kennt sie noch: die Kindergartenschwestern des evangelischen Diakonissenhauses Nonnenweier. Manche haben ihre Kinder zu ihnen geschickt, andere verbinden ihre Kindheit mit schönen Erlebnissen bei der Nonnenweier-Schwester. Heute Sonntag 5.5.2019 wird im Ortsmuseum Wilchingen eine Ausstellung zum Schwesternheim in Wilchingen eröffnet. In drei Vitrinen wird an die Geschichte des Hauses erinnert, das 2009 dem Bau von Alterswohnungen und einer Demenzabteilung des Altersheims weichen musste.
Doris Brodbeck,
Während über 100 Jahren war das Schwesternheim Wilchingen Teil des Dorfes. Es beherbergte Nonnenweier Schwestern im Ruhestand, die zuvor in der Deutschschweiz Kleinkinderbetreuung geleistet hatten. Vor allem im Kanton Schaffhausen waren viele dieser Schwestern tätig. Das Ortsmuseum Wilchingen zeichnet in drei Vitrinen die Geschichte dieses Schwesternheims nach. Das » Ortsmuseum ist jeweils am ersten Sonntag im Monat von 14.00-17.00 Uhr geöffnet oder auf Anfrage bei der Gemeindekanzlei.

In der Ausstellung kommen zu Wort: Sr. Hedi Leu, letzte noch lebende Schwester, und Charles Gysel, Präsident des Verbandes der Nonnenweier Kinderschwestern der Schweiz

Ausstellungsbroschüre Seite 8: Die Dichterin Bertha Hallauer hat die Nonnenweier Oberin Karoline Im-Thurn aus Schaffhausen, die oft in Wilchingen zu Gast war, mit einem Gedicht bedacht.

Tipp: Auf dem Dachboden sind in der Schulstube gar noch zwei Liegebettchen zu sehen, die dem Mittagsschlaf der Kleinkinder dienten.
Nonnenweier Schwestern
05.05.2019
10 Bilder