Dienstjubiläen in der Reformierten Kirche

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Seit 30 Jahren ist Werner Näf als Pfarrer in den Kirchgemeinden Löhningen-Guntmadingen und Gächlingen sowie als Internetbeauftragter für die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen tätig. Seit 10 Jahren wirkt Stefan Leistner-Baumgardt in Gottesdienstvertretungen und dann als Pfarrer in der Pastorationsgemeinschaft Trasadingen-Osterfingen-Wilchingen. Der Kirchenrat dankt ihnen für ihr Engagement. Beide leisteten auch viel Freiwilligenarbeit in verschiedenen Gremien.
Doris Brodbeck,
Vom Pfarramt zum Internetfachmann
Werner Näf wurde vor 30 Jahren in der reformierten Kirchgemeinde Löhningen-Guntmadingen ins Pfarramt gewählt. Er setzte sich kantonal für die neue Kirchenverfassung ein. Nach 13 Jahren wechselte er in die Internetbranche und entwickelt Homepage-Werkzeuge für Kirchgemeinden, um mit Mitgliedern und der Öffentlichkeit gut zu kommunizieren. Er wurde zum Internetbeauftragten der reformierten Kirche und engagierte sich an seinem Wohnort in Gächlingen freiwillig mit seiner Familie in der Kirchgemeinde. Dort übernahm er nun vor zwei Jahren mit seiner Frau Marianne Näf die frei gewordene halbe Pfarrstelle. Als Pfarrer ist es ihm wichtig, sich im Dorf zu vernetzen, Gottesdienste zu feiern und Menschen zu begleiten, so dass Gottes lebensfördernde Kraft wirken könne.

Vom Ehrenamt zum Pfarramt
Als Stefan Leistner-Baumgardt mit seiner Familie nach Neunkirch kam, bezeichnete er sich als Mann mit den drei K‘s – Kinder, Küche, Kirche. Er engagierte sich neben der Familienarbeit freiwillig in der reformierten Kirchgemeinde in Neunkirch und auch in der Kantonalkirche als Synodaler und Mitglied der Geschäftsprüfungskommission. Unterdessen arbeitet er auch als Pfarrer mit Teilzeitpensum in den Kirchgemeinden Trasadingen-Osterfingen-Wilchingen. In seiner kantonalkirchlichen Tätigkeit ist es ihm ein Anliegen, die "Lebensfähigkeit" der Kirchgemeinden mit ihren unterschiedlichsten Strukturen durch gute Rahmenbedingungen zu erhalten ohne den "Blick über den Tellerrand" zu vergessen. Im Pfarramt setzt er sich für die Wertschätzung von Tradition und Vertrautem ein, wobei es für jüngere Menschen Neues zu finden gelte, was vertraut werden könne. In einer einladenden Kirchgemeinde sollen Menschen mit all ihren Lebensformen, sozialen und religiösen Prägungen Heimat finden können – wenn gewünscht, auch für eine begrenzte Zeit. Kirchgemeinde ist dann eine Art Herberge für Menschen auf dem Weg.