Menschenrechte achten

Doris Brodbeck,
Kirchenrat 2018 —  v.l. Richard Rickli, Cornelia Busenhart, Frieder Tramer (Präsident), Sabine Dubach, Gabriele Higel (Schreiberin), Matthias Eichrodt<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2954</div><div class='bid' style='display:none;'>42522</div><div class='usr' style='display:none;'>330</div>

Kirchenrat 2018: v.l. Richard Rickli, Cornelia Busenhart, Frieder Tramer (Präsident), Sabine Dubach, Gabriele Higel (Schreiberin), Matthias Eichrodt

Der Kirchenrat nimmt in einer Medienmitteilung zur sogenannten Selbstbestimmungsinitiative, über die am 25. November 2018 abgestimmt wird, Stellung.
Menschenrechte achten
Vertrauen stärken, Verträge einhalten und Menschenrechte achten sind Tugenden, die den christlichen Werten entsprechen. Demokratie darf nicht heissen, selbst Richter in eigener Sache zu sein und als letzte Instanz Urteile zu fällen.
Als Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen fühlen wir uns dem Schutz von Minderheiten und der völkerrechtskonformen Umsetzung der Menschenrechtsverträge verpflichtet.
Die sogenannte Selbstbestimmungsinitiative stellt die eigene Freiheit und Unabhängigkeit über die Verbindlichkeit eingegangener völkerrechtlicher Konventionen – das widerspricht unserem Verantwortungsgefühl gegenüber Gott und dem Mitmenschen. Aus diesem Grund lehnen wir die Initiative ab.
Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen


> Offizielle Informationen zur Volksinitiative (EJPD)
> Stellungnahme des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK
Links zu Argumenten der Hilfswerke des Bereichs OeME
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 24.10.2018    
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