Sterbefasten

Wolfram Kötter,
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Knapp 100 Personen verfolgten die spannenden Ausführungen von Prof. Dr. André Fringer zum Thema "Sterbefasten" in der Zwinglikirche.
Der Feierabendverkehr verhinderte eine pünktliche Ankunft, doch die Anwesenden wurden deutlich entschädigt: 60 Minuten Referat, lebendig und anschaulich, informativ und Fakten auf den Punkt bringend - so stellte Fringer das Thema "Sterbefasten" vor. Ein Thema, von dem er selbst sagt, dass es angesichts der demographischen Veränderung der Gesellschaft ein Megathema werden wird.
Gebannt lauschten die Anwesenden seinen Ausführungen und seinen Thesen:
"Wer sich für das Sterbefasten entscheidet, kann zumindest in der ersten Woche ohne körperliche Schäden zurückzubehalten, abbrechen. Dies geht bei Exit oder Dignitas nicht!"
"Niemand stirbt für sich allein; wir sterben immer für die Anderen. Weil wir im Leben der Anderen Spuren hinterlassen!" Oder auch:
"Wer sich auf das Sterbefasten einlässt, muss wissen, dass er spätestens ab der zweiten Woche ein Pflegefall wird."
Nach dem Vortrag nutzen viele Teilnehmer die Möglichkeit zu Rückfragen der unterschiedlichsten Art. Beim abschliessenden Apéro nutzen viele der Anwesenden die Möglichkeit des gegenseitigen Gesprächs.
Nächste Veranstaltung: "Und morgen bin ich tot." Welttag Palliative Care zum Gesprächs-Kino mit Film und Apéro am 27. Oktober um 17:00 Uhr in der Zwinglikirche. Herzliche Einladung!
Autor: Wolfram Kötter     Bereitgestellt: 20.09.2018    
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