Palliative Care und Spiritualität

Wolfram Kötter,
IMG_4047<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1266</div><div class='bid' style='display:none;'>44798</div><div class='usr' style='display:none;'>818</div>

Welcher Boden hat mich mein Leben lang getragen? Trägt er mich jetzt noch - gegen Ende meines Lebens? Aus welcher Quelle habe ich ein Leben lang geschöpft? Nährt sie mich immer noch?

Diese Fragen stellte der Klinikseelsorger Ingo Bäcker an den Anfang seiner Ausführungen im Rahmen des Palliative Cafés zum Thema: Spiritualität.
Die 40 Besucher des Palliative Cafés in der Zwinglikirche lauschten gebannt den eineinhalb stündigen Ausführungen von Ingo Bäcker, der sachlich und persönlich, auf Erfahrungen aus seiner Arbeit sowohl im Spital als auch im Gefängnis ausgehend einen tiefen Einblick gab in die Vielfalt der Spiritualität.
In vier Sinn-Einheiten näherte sich Ingo Bäcker dem Thema: Von der Frage: "Was ist Spiritualität?" leitete er über zur Verhältnisbestimmung von Seelsorge und Spiritual Care.
Im dritten Teil seiner Ausführungen definierte er den englischen Begriff "hope" als Quelle der Hoffnung, als Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft, als persönliche spirituelle Praxis und als gelebte Spiritualität - auch und angesichts der letzten Lebensphase.
Die Vorstellung von verschiedenen Quellen der Spiritualität rundeten den Vortrag ab.
Als Entschädigung für eine fehlende Power-Point-Präsentation griff er zu Ende zur Gitarre und beglückte die Anwesenden mit einem Chanson von Reinhard May.
Autor: Wolfram Kötter     Bereitgestellt: 17.05.2018    
aktualisiert mit kirchenweb.ch         213.144.137.52   54.80.208.105