Prädikanten? Laienpredigerinnen? Was ist denn das?

Rundschreiben R,
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«Es ist ein Hauptgrundsatz der evangelisch-reformierten Kirche, dass kein wesensmässiger Unterschied besteht zwischen Laien und Ordinierten». So steht es in unserer Kirchenordnung. Das heisst auch, dass Laien Gottesdienste nicht nur leiten dürfen, sondern ausdrücklich dazu ermutigt werden. In einigen Kirchgemeinden unseres Kantons gibt es dazu schon Arbeitskreise, die Laiensonntage vorbereiten und durchführen.
Damit jenseits einzelner Laiensonntage auch Stellvertretungen und andere Dienste übernommen werden können, braucht es jedoch eine Ausbildung. Diese umfasst neben einer theologischen Grundbildung (etwa durch den evangelischen Theologiekurs wie er durch die Zürcher oder Thurgauer Landeskirche angeboten wird) auch eine spezifische Ausbildung für das Laienpredigeramt. Eine solche wird für 2018 wieder durch die Thurgauer Landeskirche angeboten » Thurgau. Laufend kann man in die Weiterbildungen der St. Galler Kantonalkirche einsteigen » St. Gallen. Zu beidem braucht es eine Empfehlung der eigenen Kirchgemeinde und des Kirchenrats.
Die Schaffhauser Kantonalkirche unterstützt die Aus- und Weiterbildung auch durch die Übernahme eines erheblichen Kostenanteils. Wenn Sie Interesse oder Fragen haben, melden Sie sich bitte bei Kirchenrat Matthias Eichrodt (matthias.eichrodt@ref-sh.ch) oder Kirchenratsschreiberin Gabriele Higel (gabriele.higel@ref-sh.ch).

P.S.: PrädikantInnen ist übrigens ein Synonym für LaienpredigerInnen und in anderen Kantonalkirchen ein gängiger Begriff.

Gabriele Higel, Kirchenratsschreiberin
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 28.11.2017    
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