Gründung eines Christgemeindenrats

Sibylle Meier (Klettgauer Bote),
Christgemeindenrat Hallau-Oberhallau —  v.l. Hans Zünd, Ruth Schäfer und Michael Russenberger freuen sich auf die Arbeit im Christgemeindenrat.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2954</div><div class='bid' style='display:none;'>39030</div><div class='usr' style='display:none;'>330</div>

Christgemeindenrat Hallau-Oberhallau: v.l. Hans Zünd, Ruth Schäfer und Michael Russenberger freuen sich auf die Arbeit im Christgemeindenrat.

In Hallau haben die christlichen Gemeinden aus Oberhallau und Hallau eine Vereinbarung über das Zusammenwirken im Christgemeindenrat beschlossen.
Die Idee zu einem Zusammenwirken der christlichen Gemeinden entstand nach dem gemeinsamen Gottesdienst am Herbstfest Hallaugia. Dabei ist aufgefallen, dass der Bevölkerung ein Organ als Gesprächspartner fehlt, wenn es um Veranstaltungen geht. Aus diesem Grund haben der katholische Pfarrer Hans Zünd, die reformierte Pfarrerin Ruth Schäfer und der Pfarrer der Chrischona, Michael Russenberger den Christgemeindenrat ins Leben gerufen. Er soll das gute Einvernehmen unter den drei Kirchen repräsentieren.

Ein Ansprechpartner für kirchliche Belange
Im ersten Jahr wird Hans Zünd den Vorsitz haben und ist damit erster Ansprechpartner, wenn es um Anliegen geht. Die Leitung rotiert jährlich zwischen den Delegierten und wird am Planungstreffen im November festgelegt. Das Gremium wird ergänzt mit je einer Person aus dem jeweiligen Kirchenstand, beziehungsweise der Gemeindeleitung (Chrischona). Der Rat ist ein loser Zusammenschluss ohne Rechtsform. Es gibt keine Mitgliederbeiträge, keine Kasse und keine Jahresberichte. Allfällige Kosten bei einem Anlass werden nach einem Schlüssel aufgeteilt, der bei der Planung bereits zu vereinbaren ist. „Wir wollen miteinander dem Dorf dienen“, beschrieb es Michael Russenberger treffend. Dass die Zusammenarbeit unter den Kirchen funktioniert und nicht etwa neu ist, zeigen die regelmässigen Bibelstunden im Altersheim oder der Verein Nachbarschaftshilfe.

Gemeinsame Anliegen und Tätigkeiten
In der Vereinbarung sind gemeinsame Anliegen formuliert. Das gute Einvernehmen unter den christlichen Gemeinden soll gelebt werden und Anteil genommen werden am Leben in Hallau und Oberhallau. Dazu gehören gemeinsame Gottesdienste und Anlässe, die vom Christgemeindenrat koordiniert und gestaltet werden. Zu den bereits bestehenden Anlässen, wie den Gottesdienst am zweiten Adventssonntag kommt das „Gebet für das Dorf“ hinzu, welches am 23. Juni um 19 Uhr zum ersten Mal gemeinsam in der Bergkirche stattfinden wird. Dabei sollen Anliegen, Sorgen und Nöte in den Dörfern Hallau und Oberhallau in Bittgebeten vor Gott getragen werden. Es ist aber auch so, dass es terminliche Überschneidungen geben kann und nicht immer alle drei Kirchgemeinden an den Anlässen teilnehmen werden. „Wir sind eine flexible Truppe mit Freiräumen“, erklärte es Hans Zünd treffend. (sim)
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 25.06.2017    
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