Synode: Gesundung der Finanzen

Rundschreiben R,
Statistik des Geschäftsberichts —  Sommersynode 2017<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4075</div><div class='bid' style='display:none;'>38975</div><div class='usr' style='display:none;'>330</div>

Die Sommersynode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen fand am Donnerstag 22. Juni in der Aula in Lohn statt. Die Rechnung wurde mit einem Ertrag von 429'700 Fr. bei 4,1 Mio Zentralsteuereinnahmen der Kantonalkirche genehmigt. Finanzreferent Richard Rickli plädierte dafür, den Ertrag dazu aufzuwenden, das Eigenkapital wiederherzustellen, wobei er einen Halbjahresumsatz als vertretbares Ziel vorschlug.
Begrüsst wurden die 61 Synodalen durch den Synodepräsidenten Andreas Rechsteiner aus Dörflingen, von der Gemeindepräsidentin von Lohn, Vreni Wipf und dem Kirchenstandspräsident Uwe Diesselmeier. Die Kirche St. Martin in Lohn habe schon rund 250 Jahre vor der Reformation bestanden, wobei sie auch als eine Art Festung für die Bevölkerung diente. Opfertshofen und Herblingen waren die Filialen. Heute gehören Lohn, Stetten und Büttenhardt zu einer Kirchgemeinde.
Angesichts des positiven Abschlusses stellte Samuel Tanner aus Löhningen den Antrag, einen Beitrag von 7 Prozent des Ertrags an ein Hilfsprojekt von Agape International in Kuba zu spenden. Andere wollten nach dem für die kirchliche Basis schmerzhaften Reformprozess zuerst die Gesundung der Finanzen erreichen. Der Antrag wurde abgelehnt.

Fusionen nicht benachteiligen
Für die zu planende Aussprachesynode zum politischen Engagement der Kirche konnten als Ersatz für zwei Rücktritte Marianne Näf, Gächlingen, und Felix Ott von der Kirchgemeinde Schaffhausen St. Johann-Münster gewählt werden.
Kirchenratspräsident Frieder Tramer erläuterte darauf die Ergebnisse der Vernehmlassung der Kirchgemeinden über ein neues Modell der Zuteilung von Pfarrstellenprozenten, das fusionierte Kirchgemeinden nicht benachteiligt. Diese Absicht werde zwar von einer Mehrheit unterstützt, doch sähe man in dem vorgeschlagenen Modell neue Ungerechtigkeiten. Er halte es deshalb nicht für mehrheitsfähig. Die Synode werde an der nächsten Sitzung entscheiden müssen, ob man sich mehr Zeit lassen und vorläufig mit den 2015 in Kraft getretenen Strukturen weiterfahren wolle statt wie ursprünglich vorgesehen schon 2019 eine tragfähige Revision anzustreben.

Rücktritt aus dem Kirchenrat
Marcelina Zürcher aus Beringen gab ihren Rücktritt als Kirchenrätin auf Ende Jahr bekannt, wodurch voraussichtlich das Referat für Entwicklungszusammenarbeit neu zu besetzen wäre. Zum Schluss der Synode zog Kirchenrat Matthias Eichrodt eine positive Zwischenbilanz zum Reformationsjubiläum und lud zu einer Tagung ein, an der unter dem Titel «Popularmusik im Gottesdienst» neue Musikstile in der Kirche vorgestellt werden.

www.ref-sh.ch/synode
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 23.06.2017    
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