Missionsfest in Basel

Doris Brodbeck,
Missionsfest beim Basler Missionshaus<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>278</div><div class='bid' style='display:none;'>2611</div><div class='usr' style='display:none;'>121</div>

Die Missionssynode tagte im Juni in Basel, gefolgt vom beliebten Missionsfest. Der Gottesdienst in der Peterskirche und das anschliessende Mittagsessen im stimmungsvollen Missionsgarten bei Mission 21 spielgelte die bunte Vielfalt des Werks mit vielen Gästen aus aller Welt. Aus Schaffhausen waren Ehemalige aus Ramsen und Wilchingen und die OeME-Beauftragte am Sonntag dabei.
Im Festgottesdienst in der Peterskirche sprach Pfarrerin Obertina Johanis aus Westjava, Indonesien, in ihrer Kurzpredigt über die Geschichte von Abigail (1.Samuel 25) und die Notwendigkeit, eines mutigen, aber demütigen Engagements für den Frieden. Sie sprach von einem interreligiösen Forum von jungen Menschen, das hilft, Vorurteile abzubauen. In manchen der muslimisch geprägten Städten greifen Gruppen christliche Kirchen an und wollen die Menschen zu ihrem Glauben zwingen. Pfarrerin Obertina Johanis ist zugleich Frauenbeauftragte des Asian Fellowships von Mission 21.
Pfarrer Dr. David Nyiawung aus Kamerun sprach über Matthäus 5, 20, wonach unsere Gerechtigkeit besser sein sollte als die der Schriftgelehrten und Pharisäer und schilderte einen Streit zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer, in welchem man sich gegenseitig beleidigt und ausgeteilt hat anstatt nach einer besseren Haltung zu streben, danach "Agent of Change" zu werden.

Im Missionshaus sprachen Gäste aus Nigeria von ihrer Situation unter der Verfolgung durch Boko Haram und davon, dass sie sich als Kirche der Bretheren (EYN) der Gewaltlosigkeit verpflichtet wissen und sich dafür Einsetzen, dass sich die Lage beruhigt und Rachegedanken abgebaut werden. Auch eine Muslimin war dabei, die sich für den interreligiösen Austausch einsetzt. Eine Christin sprach davon, dass sie in ihrer vorwiegend muslimischen Familie nur von christlichen Angehörigen Solidarität erlebe.

Beim Fest im Missionsgarten gab es noch viel Gelegenheit zum Austauschen.


Programm
10.00 Festgottesdienst in der Peterskirche
ab 12.30 Mittagessen mit Spezialitäten aus den Küchen der Welt im Garten des Missionshauses
ab 13.30 Das Anissa Damali Quintett spielt Bossa Nova, Afro-Brasilianische Rhythmen und Jazz
ab 13.30 Spiele, Quiz und interaktive Führungen zur Arbeit von Mission 21
14.00 Begrüssung: Claudia Bandixen, Direktorin Mission 21
14.45 Kaffee und Kuchen
17.00 Ausklang

Kinderprogramm
» Flyer
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 12.06.2017    
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