BEGIN:VCALENDAR
PRODID:-//kirchenweb.ch gmbh//veranstaltungsausgabe v2.0//DE
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
DTSTART:20210330T054500Z
DTEND:20210330T064500Z
LOCATION:Kirche Buchthalen\, Windeggstrasse 1\, 8203 Schaffhausen
TRANSP:OPAQUE
SEQUENCE:0
UID:114951-veranstaltung@ref-sh.ch
DTSTAMP:20210405T191534Z
DESCRIPTION:Aufgrund des Versammlungsverbotes im Zusammenhang mit der
  Coronakrise können zurzeit die Morgenbesinnungen physisch leider \nnicht
  stattfinden. Das Team möchte aber Ihnen seine guten Gedanken trotzdem
  weitergeben:\n\nEingangswort\n\n„Lueg\, s Dunkel lytt dunde\,\nEs
  haitered uuf.“\n\n(Jesaja 9\,1)\n\n\nGebet\n\nHerr\, unser Gott\nDu
  hebst hinweg die Schleier der Nacht.\nDas feine Licht des Morgens
  berührt unsere Seele.\nWir atmen das Licht Deiner Güte.\nUnd danken Dir
  für diesen neuen Tag.\nJeder Tag ist ein Geschenk\, ein neuer Anfang.
 \nAuch für heute bitten wir Dich \num Kraft aus Deiner Kraft.\nUnd
  vertrauen darauf\, \ndass Du es gut meinst mit unserem Leben.\nDenn Du
  kennst unsere Wege.\nAmen\n\n\nReformiertes Gesangbuch \n\n531/1-3 Weisst
  du\, wieviel Sternlein stehen\n\n\nLiebe Freunde der Morgenbesinnung\n
 \nZwei Texte haben mich in der vergangenen Zeit bewegt\, die ich gerne mit
  euch teilen möchte. Hier zwei Ausschnitte davon:\n\n„Da liege ich
  still allein\, gewickelt in diese vielfachen schwarzen Tücher der
  Finsternis\, Langeweile\, Unfreiheit des Winters und  - dabei klopft mein
  Herz von einer unbegreiflichen\, unbekannten inneren Freude\, wie wenn
  ich im strahlenden Sonnenschein über eine blühende Wiese gehen würde.
  Und ich lächle im Dunkeln dem Leben\, wie wenn ich irgendein
  zauberhaftes Geheimnis wüsste\, das alles Böse und Traurige Lügen
  straft und in lauter Helligkeit und Glück wandelt. Und dabei suche ich
  selbst nach einem Grund zu dieser Freude\, finde nichts und muss wieder
  lächeln über mich selbst. Ich glaube\, das Geheimnis ist nichts anderes
  als das Leben selbst; die tiefe nächtliche Finsternis ist so schön und
  weich wie Sammet\, wenn man nur richtig schaut.“\n\n(Rosa Luxemburg\,
  in einem Brief aus dem Gefängnis 1917)\n\n\n«Herzlichen Glückwunsch:
  Sie sind einzigartig! Einen Menschen wie Sie gibt es kein zweites Mal.
  Unter den rund 108 Milliarden Menschen\, die bisher diesen Planeten
  bewohnt haben\, ist kein einziger identisch mit Ihnen. Und das wird auch
  in Zukunft so bleiben. Die Natur kennt keine Kopien. Sie sind ein
  Original. Wie aussergewöhnlich Ihr Dasein ist\, zeigt auch ein Blick in
  die wechselhafte Geschichte des Universums: Die Wahrscheinlichkeit\, dass
  es Sie gibt\, liegt praktisch bei Null. Trotzdem sind Sie da. Und die
  Welt wäre bestimmt ärmer ohne Sie! Ihr Dasein verdanken Sie einer
  unwahrscheinlichen Verkettung von unzähligen Ereignissen\, die
  schliesslich zu Ihrer Existenz hier und heute geführt haben. \nEs ist
  eine atemberaubende Geschichte\, die nur einen Schluss zulässt: Glück
  gehabt! Sie haben das grosse Los gezogen (vielleicht ohne es zu
  bemerken?). Willkommen in dieser Welt\, wo auch das Unwahrscheinliche
  Wirklichkeit werden kann: ein Mensch wie Sie! In Ihnen verkörpert sich
  die ganze kosmische Evolution. Sie sind wortwörtlich Sternenstaub: Die
  kleinsten Bausteine Ihres Körpers\, die Atome und Moleküle\, wurden
  einst von Sternen ins All geschleudert. Diese Bausteine bestehen im
  Innersten weitgehend aus leerem Raum. Physikalisch könnte man Sie auch
  als Leere mit etwas Verpackung beschreiben. Das klingt merkwürdig\, weil
  Ihre fünf Sinne Ihnen den Eindruck von etwas durchaus Beständigem
  vermitteln. Aber der Mikrokosmos hat einige Merkwürdigkeiten zu bieten\,
  die mit unserer Alltagserfahrung nicht übereinstimmen. Dass Sie aller
  Physik zum Trotz nicht bloss Leere\, sondern ein Mensch aus Fleisch und
  Blut sind\, ist doch wunderbar! \nWunderbares zeigt auch der Blick in die
  unermesslichen Weiten des Alls. Da wird die Welt offen und weit. Im
  Spiegel der Sterne und Galaxien erscheint vieles\, was uns im Alltag
  beschäftigt\, in einem neuen Licht. Gewichtungen werden verschoben\,
  neue Perspektiven eröffnen sich. Das Ich mit seinen vielfältigen
  Verstrickungen wird auf eine wohltuende Weise relativiert. Etwas
  Grösseres zeichnet sich ab.»\n\n(Lorenz Marti\, im Vorwort zu „Eine
  Hand voll Sternenstaub“)\n\nDa kann man doch nur noch anfügen\, was
  der Verfasser von Psalm 8 staunend in seinem Gebet festhält:\n\n„4Wenn
  ich deinen Himmel sehe\, das Werk deiner Finger\, den Mond und die
  Sterne\, die du hingesetzt hast:\n5Was ist der Mensch\, dass du seiner
  gedenkst\,\nund des Menschen Kind\, dass du dich seiner annimmst?!»\n
 \nStille\n\nUnser Vater\n\nSegen\n\nGott segne und behüte dich; \nGott
  lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; \nGott
  erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.\nAmen\n\nIch
  grüsse euch herzlich\n\n\nKontakt: Pfr. Daniel Müller\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-sh.ch/veranstaltung/114951
SUMMARY:Geändert! Morgenbesinnung
PRIORITY:5
X-MICROSOFT-CDO-IMPORTANCE:1
CLASS:PUBLIC
END:VEVENT
END:VCALENDAR
