Ministerium + Bibliothek

Ministerium und Ministerialbibliothek
Eine Handschrift aus dem MB-Bestand

Eine Handschrift aus dem MB-Bestand

Ein Gestell der MB im Magazin

Ein Gestell der MB im Magazin

(verblasste) Initiale

(verblasste) Initiale

Informations on the Ministerial Library in English

Auf dieser Seite finden Sie Angaben über:
- Juristische Grundlagen
- Geschichte
- Bibliothekskommission
- Links zu digitaliserten Schriften und Katalogen
- Spendenadresse


Grundlagen Neben dem Konvent sind die Schaffhauser Pfarrer im Ministerium zusammengeschlossen. In der Kirchenverfassung heisst es:

„Art. 57
Das Ministerium ist Eigentümer der unveräusserlichen Minsterialbibliothek und des Ministerialfonds. Es sorgt für ihre Verwaltung, Äufnung und Pflege.
Es besteht aus den in der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen ordinierten, den in ihrem Dienst stehenden und den durch sie emeritierten Pfarrerinnen und Pfarrern. Es konstituiert sich selbst.“

Mitglieder des Ministeriums haben als Miteigentümer selbständigen Zugang zu den Gestellen der Ministerialbibliothek !
Geschichte der Bibliothek Nach der Reformation gingen die Buchbestände des Klosters Allerheiligen an die Schaffhauser Kirche über. 1568 wurden sie erstmals als "Bibliotheca Scaphusiana ad sanctum Ioannem" erwähnt. Dort wurden die Bücher in einem Nebenraum des Chores aufbewahrt. Die seit dem 18. Jahrhundert als Ministerialbibliothek bezeichnete Sammlung von Handschriften und Drucken ist, als Ganzes und in ihren Teilen, ein Schaffhauser Kulturgut von nationaler Bedeutung.
1923 brachte man die Ministerialbibliothek im städtischen Bibliotheksgebäude an der Goldsteinstrasse unter. Mit dem Vertrag von 1948 ging auch die Verwaltung der Bibliotheksbestände als Dauerdepositum an die Stadtbibliothek über.

Den Kern der Sammlung bilden die mittelalterlichen Pergamenthandschriften aus der Bibliothek des Klosters Allerheiligen, die 1989-1994 mit Unterstützung des Nationalfonds neu katalogisiert wurden, wertvolle Inkunabeln und Frühdrucke aus dem 16. Jahrhundert und der Nachlass des Schaffhauser Reformators Johann Conrad Ulmer. Eine bedeutende Bereicherung erfuhr die Sammlung, als Pfr. Gottlob Kirchhofer ihr 1871 den umfangreichen Nachlass von Johann Georg Müller, dem Bruder des Geschichtsschreibers Johannes von Müller, schenkte. Die Gesuche um Ausleihen für Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland, sowie die Arbeiten von Forschern aus dem In- und Ausland vor Ort zeigen, dass sich die Reputation der Ministerialbibliothek auch international sehen lässt.
Bibliothekskommission Dekan Andreas Heieck, Eichenstr. 37, 8200 Schaffhausen
andreas.heieck@ref-sh.ch, 052 625 82 40

Prodekan und Kommissionspräsident:
Joachim Finger, Schützehüsliweg 17, 8222 Beringen
joachim.finger@ref-sh.ch, 052 685 10 83

Verwalter Ministerial- und Restaurationsfonds:
Pfarrer Rainer Huber, Chobenwis 1, 8228 Beggingen
rainer.huber@ref-sh.ch, 00526801406

Ministerialbibliothekar:
Heinz Brauchart, Frohbergstrasse 11, 8200 Schaffhausen
heinz.brauchart@ref-sh.ch, 052 625 30 82

Beat Wanner, Schlattergarten 10, 8231 Hemmental
beat.wanner@ref-sh.ch, 052 685 42 55

Pfrn. Karin Baumgartner-Vetterli, Stokarbergstr.14, 8200 Schaffhausen
karin.baumgartner@ref-sh.ch, 052 625 41 75

Stadtbibliothekar René Specht, c/o Stadtbibliothek, 8201 Schaffhausen
rene.specht@ref-sh.ch, 052 624 82 62
Links Einige mittelalterliche Codices der Stadtbibliothek und der Ministerialbibliothek sind digitalisiert und online zu betrachten. Ein Besuch dieser Seite lohnt sich!

Direkter Link zum: EDV-Katalaog der Stadtbibliothek.

Die Studie zu unserer Bibliothek: "Handbuch der historischen Buchbestände in der Schweiz: Ministerialbibliothek Schaffhausen", von Daniel Bolliger und René Specht, Juni 2007 ist zur Zeit leider nicht online abrufbar.

Auch im Stadtarchiv gibt es viel Interessantes
und das Staatsarchiv ist wirklich einen Besuch wert, zumal dort viele Kirchenbücher aufbewahrt werden.

Unser Emeritus Hans Alfred Girard stellt seine
Fragmente und Skizzen zur Geschichte des Kirchengesangs im Kanton Schaffhausen zur Verfügung.

Ein Kulturgut unserer Region stellt das Graduale vom St. Katharinental dar.

Zum Vergleich: Die Pastoralbibliothek der reformierten Pfarrerschaft von Graubünden
Unser Restaurationsfonds wurde 2009 unterstützt von Schaffhauser Kantonalbank,
Cilag AG,
Rotary Club Schaffhausen,
einer nicht genannt sein wollenden Institution

Weitere Zuwendungen für den Erhalt dieses Kulturgutes sind jederzeit willkommen auf das Konto 82-4190-5 bei der Postfinance, lautend auf Ministerialbibliothek, 8200 Schaffhausen.
CH66 0900 0000 8200 4190 5
BIC: POFICHBEXXX

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WeblinkPfarrkonvent
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Autor: Joachim Finger     bereitgestellt: 27.01.2012    
aktualisiert mit kirchenweb.ch