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Erfolgreicher Pizza-Service der Jungschar Gächlingen – Löhningen - Oberhallau
Was tut man, wenn man ein neues Zelt braucht und die Finanzierung selber auf die Beine stellen will? Richtig, man Organisiert einen Pizza – Service!
Von Peter Wäckerlin, peter.waeckerlin@ref-sh.ch Auf diese Art und Weise haben sich die Jungschar Gächlingen – Löhningen – Oberhallau mit Erfolg bereits ihre T-Shirts und Pullover verdient.
Also wurde im letzen Herbst beschlossen, anfangs Jahr eine Neuauflage zu wagen. Das Vorbereitungsteam profitierte von den gemachten Erfahrungen, so wurde das Angebot angepasst und die Lieferzeiten optimiert. Schon bald wurde die Werbetrommel gerührt, die Flyer entworfen und gedruckt. Diese wurden mit den Kirchgemeindebriefen in die Haushaltungen der Gemeinden Gächlingen, Löhningen und Oberhallau verteilt.
Die Bestellblöcke waren bereit, nur gingen anfangs die Bestellungen ein wenig spärlich ein. Was ist denn da falsch gelaufen? Leider war der Zeitpunkt nicht optimal gewählt, war doch einiges los in den umliegenden Gemeinden.
Doch wer wird denn so schnell aufgeben? Mit etwas Mund zu Mund Propaganda kam eine beachtliche Anzahl Bestellungen zusammen.
Nun war der Einkauf an der Reihe. Wie viel Käse, Tomatensauce, Schinken, Pilze, Speck, Zwiebeln usw. braucht man für 170 Pizzas? Alles wurde berechnet und eingekauft. Reicht der Schinken wirklich? Haben wir nicht doch zuviel Käse? Bange Fragen am Vorabend, als sich das Vorbereitungsteam daran machte alles was geschnitten werden musste vor zu bereiten.
Am Samstag Nachmittag wurden die Pizzaschachteln von den Ameisli zusammen gefaltet.
Glücklicherweise durften wir in Dor Rüedis Puurelade die Küche und das Verkauflokal benützen. Die Jungschärler richteten alles für das Belegen der Pizzas ein. Um vier Uhr wurden die ersten Pizzas belegt und schon bald in den Ofen geschoben. Die erste Auslieferung erfolget um fünf, der start war geglückt. Schon bald war Schichtwechsel, die Mitglieder des Teenager-Clubs übernahmen die Arbeit. Es herrschte Hochbetrieb die meisten Bestellungen mussten zwischen sechs und sieben geliefert sein. Hier kam das ganze etwas ins Stocken und einige Besteller mussten sich in Geduld üben, die Verspätungen betrugen höchstens 30 Minuten. Die letzten Bestellungen wurden dann wieder pünktlich geliefert, so dass nach geschlagener Schlacht das Aufräumen in Angriff genommen werden konnte.
Zum Erstaunen vieler gab es fast keine Reste, die Berechnungen haben fast gestimmt.
Am Schluss hat die Kassierin alles Geld gezählt. Es sind noch nicht alle Ausgaben beglichen, aber man kann davon ausgehen, dass das die Hälfte des Geldes für das neue Zelt zusammen gekommen ist.
Herzlichen Dank an alle für den geleisteten Einsatz, es hat sich gelohnt.
Herzlichen Dank der treuen Kundschaft, hoffentlich hat es allen gut geschmeckt.
Ein besonderes Dankeschön gilt Dor Rüedi, die uns zum zweiten mal die Küche mit den grossen Backöfen unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat.
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