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Ich wünsche mir en Swimmingpool
Was sich die Dritt- und Viertklässler von Gächlingen auf Weihnachten wünschen, erzählten sie am dritten Advent einem grossen Publikum.
Von Marianne Näf (Text), Werner Näf (Fotos) Zudem hatten sie mit ihrem Lehrer Martin Hofmann in der Vergangenheit gestöbert und die Weihnachtswünsche ihrer Eltern und Grosseltern herausgefunden. Sie erfuhren, dass früher ein Kind mit einer Farbstiftschachtel, einer Schokolade oder einem Buch zufrieden war.
Durch Sprechtheater, Vorlesen, mit Liedern und Musik erzählten sie den Besuchern in der Gächlinger Kirche, mit welchen Geschenken die Kinder früher und heute glücklich geworden sind, jedenfalls meistens. Doch das war nur der erste Teil der Schulweihnachtsfeier.
In einem zweiten Teil spielten die 18 Schulkinder zusammen mit den 7 Kindergärtlern von Manuela Eggers die biblische Weihnachtsgeschichte aus der Sicht der kleinen Rebekka von Nazareth. Das Mädchen sollte eigentlich den kleinen Esel hüten, dessen Mutter mit Maria und Josef nach Bethlehem aufgebrochen war. Weil dieser aber vor lauter Heimweh nicht mehr fressen wollte, ging sie mit ihm auf die Suche nach seiner Mutter. Unterwegs begegnete sie einem Reisenden, der Palastwache von König Herodes und einem Wirt. So fanden die beiden schliesslich die Eselsmutter, die neben der Krippe mit dem Jesuskind stand. Dort trafen sie auch die Hirten und Könige, die zur Begrüssung des himmlischen Erlösers gekommen waren.
Diese schlichte Erzählung basierte auf einem Bilderbuch von Brian Wildsmith. Zwischen den Szenen sangen die Kinder passende Weihnachtslieder. Natürlich durfte als Abschluss das gemeinsame „Still isch d Nacht“ nicht fehlen.
Eindrücklich erlebten die Besucher das Resultat von unzähligen Arbeitsstunden, in denen Lieder und Musikstücke geübt, Texte geschrieben und gelernt wurden. Wie viele der gewünschten Geschenke ausgepackt werden, wird sich schon bald zeigen.
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