Kirchgemeindeversammlung Neunkirch

Gesamtkirchenstand<div class='url' style='display:none;'>/kg/neunkirch/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3873</div><div class='bid' style='display:none;'>36494</div><div class='usr' style='display:none;'>1399</div>

Am Dienstagabend, 4. April 2017 hat in der Städtlikirche Neunkirch die ordentliche Kirchgemeindeversammlung stattgefunden.
Anja Schudel,
Am Dienstagabend, 4. April 2017 durfte die Kirchenstandspräsidentin der evang.-ref. Kirchgemeinde Neunkirch, Franziska Bevilacqua, 40 stimmberechtigte Personen in der Städtlikirche begrüssen. Gemäss Traktandenliste stand unter anderem die Wahl eines Kirchgemeindepräsidenten bevor. Dies sorgte im Vorfeld der Versammlung für einige Verwirrung, wofür sich Franziska Bevilacqua entschuldigte. Gemäss Kirchenordnung sind Kirchgemeinde- und Kirchenstandspräsident zwei Ämter, die in Personalunion erfüllt werden können aber nicht müssen. Das Kirchgemeindepräsidium ruft die Gemeindeversammlung ein und führt Wahlen durch. Christoph Freitag stellt sich für dieses Amt zur Verfügung und ist mit seiner Erfahrung sicherlich eine grosse Stütze. Operativ und strategisch verantwortlich ist der Kirchenstand, dessen Präsidentin Franziska Bevilacqua bleibt. Christoph Freitag wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.

Aufgrund des Rücktrittes von Susanne Rathgeb aus dem Kirchenstand musste die Wahl einer neuen Abge-ordneten für die Synode durchgeführt werden. Dankenswerterweise stellt sich das Kirchenstandsmitglied Verena Paglione hierfür zur Verfügung. Auch sie wurde einstimmig gewählt. Für den ebenfalls zurückgetretenen Beni Schacher, der das Ressort Bau/Immobilien unter sich hatte, konnte leider noch kein Ersatz gefunden werden.

Die Rechnung 2016 sowie das Budget 2017 wurden von der Versammlung genehmigt. Die Revisoren lobten die exakte Arbeit der Kirchenpflegerin Priska Singer.

Zum Traktandum „enge Zusammenarbeit mit Gächlingen“ erläuterte die Pfarrerin Eva Baumgardt den aktuellen „Beziehungsstand“ der beiden Kirchgemeinden nach zwei Jahren. Ihren Ausführungen zufolge funktioniert die Zusammenarbeit organisatorisch gut, jedoch ist insbesondere der Bereich Jugendarbeit noch ausbaufähig. Eine Pastorationsgemeinschaft kommt aktuell nicht in Frage, jedoch streben beide Kirchenstände eine Weiterführung der Zusammenarbeit im vereinbarten Rahmen an.

Gleichzeitig mit der Kirchgemeindeversammlung Neunkirch wurde in Gächlingen die Versammlung der dortigen Kirchgemeinde durchgeführt, bei welcher es um die Genehmigung des Modells vom „vernetzten Pfarramt“ und die Wahl von Werner Näf als Pfarrperson ging. Hierzu lieferte in Neunkirch der eingeladene Präsident des Kantonalen Kirchenrates, Pfr. Frieder Tramer, einige Ausführungen. Das Konzept des vernetzten Pfarramtes Gächlingen sieht vor, dass Werner Näf als Pfarrer mit 25 Stellenprozenten angestellt ist und seine Ehefrau, Marianne Näf, mit 25 Stellenprozenten seine Mitarbeiterin ist. Nach einigen Wortmeldungen stimmte die Kirchgemeindeversammlung schlussendlich dem Antrag des Kirchenstandes Neunkirch zu, die enge Zusammenarbeit gemäss Vereinbarung von 2015 bis ins Jahr 2019 weiterzuführen.
Zum Schluss wurden den vielen zum Teil still im Hintergrund des Kirchenlebens Mitschaffenden gedankt. Ein spezieller Dank ging an die Kolibri-Leiterin Irene Uehlinger, welche die Sonntagsschulkinder seit 30 Jahren liebevoll an das kirchliche Leben heranführt.

Im Anschluss an die Versammlung lud der Kirchenstand zu einem gemütlichen Umtrunk ins Restaurant Gemeindehaus ein.
Bereitgestellt: 06.04.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch