Wenn der Tod das Leben bricht...
"Wenn der Tod das Leben bricht..." unter diesem Motto findet an drei Abenden im November eine Erwachsenenbildungsreihe in Neuhausen statt. An den drei Abenden geht es um den Umgang mit Tod und Trauer, aber auch um das, was wir als Christen hoffen.
Birgit Wintzer,
Wie sehr das Thema Tod, Sterben und Trauer ein Tabu-Thema berührt, merken wir vor allem an den Reaktionen unserer Umwelt, wenn wir selbst einen lieben Menschen verloren haben. Plötzlich wechseln Bekannte die Strassenseite und verschwinden urplötzlich von der Bildfläche. Auch die sonst so selbstverständlichen Telefone von Freunden und Kollegen werden seltener oder wirken hölzern.
Es kommt der Eindruck auf, dass viele Menschen Mühe haben, auf die Erfahrung von Verlust, Tod und Trauer zu reagieren. Vielleicht weil uns diese Erfahrungen auch als Mitmenschen mit der Tatsache konfrontieren, dass unser eigenes Leben nicht nur von positiven Veränderungen betroffen sein kann, sondern auch von schweren und leidvollen. In den Spiegel der Freude, sei es bei Hochzeiten oder Geburten, schauen wir gerne hinein. Doch den Spiegel des Leids, den Spiegel der Tränen, diesen Anblick versuchen viele zu meiden. So geschieht, dass wir manches Mal rasch die Strassenseite wechseln, wenn wir die alte Dame sehen, die vor kurzem ihren Mann verloren hat. So geschieht es, dass wir schnell an dem Herrn vorbeihetzen, der seine kranke Frau zu Hause betreut, so geschieht es immer wieder…
Im Psalm 90,12 bittet der Beter Gott um die Einsicht: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden“. Wir wollen dies in diesem November bewusst tun. Besonders drei Abende werden unter dem Motto „Wenn der Tod das Leben bricht“ stehen. Dort wird es einen Gesprächsraum geben für Fragen im Umgang mit Tod und Trauer. So ist am ersten Abend ein Podiumsgespräch zu Bestattungsritualen in der Region geplant und in einem weiteren Abend geht es um Trauerwege. Am letzten Abend der Reihe weiten wir den Blick und erzählen von Bildern der Hoffnung angesichts des Todes.
Herzlich Willkommen!
Weitere Informationen
Es kommt der Eindruck auf, dass viele Menschen Mühe haben, auf die Erfahrung von Verlust, Tod und Trauer zu reagieren. Vielleicht weil uns diese Erfahrungen auch als Mitmenschen mit der Tatsache konfrontieren, dass unser eigenes Leben nicht nur von positiven Veränderungen betroffen sein kann, sondern auch von schweren und leidvollen. In den Spiegel der Freude, sei es bei Hochzeiten oder Geburten, schauen wir gerne hinein. Doch den Spiegel des Leids, den Spiegel der Tränen, diesen Anblick versuchen viele zu meiden. So geschieht, dass wir manches Mal rasch die Strassenseite wechseln, wenn wir die alte Dame sehen, die vor kurzem ihren Mann verloren hat. So geschieht es, dass wir schnell an dem Herrn vorbeihetzen, der seine kranke Frau zu Hause betreut, so geschieht es immer wieder…
Im Psalm 90,12 bittet der Beter Gott um die Einsicht: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden“. Wir wollen dies in diesem November bewusst tun. Besonders drei Abende werden unter dem Motto „Wenn der Tod das Leben bricht“ stehen. Dort wird es einen Gesprächsraum geben für Fragen im Umgang mit Tod und Trauer. So ist am ersten Abend ein Podiumsgespräch zu Bestattungsritualen in der Region geplant und in einem weiteren Abend geht es um Trauerwege. Am letzten Abend der Reihe weiten wir den Blick und erzählen von Bildern der Hoffnung angesichts des Todes.
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