Karwoche, Eier,Ostern?

Ostern-Kreuz erhellt sich —  Bild von Werner Näf. 
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Was oooo was haben Eier mit Ostern zu tun? Und was ist eine Karwoche?
Johanna Brühlmann,
Ein Sprichwort sagt: Wie der Vogel aus dem Ei gekrochen, hat Jesus das Grab zerbrochen.
Der Kirchenvater Augustinus sah im ei ein Symbol für das Leben, das zwar da, aber noch nicht zu sehen ist.

Eier haben mit neues Leben zu tun und Jesus?

Erst aber die Geschichte der Karwoche, das ist die Woche vor Ostern.
Martha hat sie uns so schön erzählt und nachgespielt, sie steht in Matthäus 26.
Für alle die nicht da waren die Kurzversion:
In dem Olivenwäldchen Getsemani sagte Jesus seinen Jüngern: Bleibt hier sitzen, während ich ein stück weiter gehe um zu beten.
Nachdem er lange mit seinem Vater im Himmel gesprochen hatte, kehrte Jesus zurück zu ihnen.
Sie waren eingeschlafen. Steht auf sagte er. Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir ach bleiben. Betet zu Gott, dass er euch beschützt, damit euch nichts Böses widerfährt.
Er hatte noch nicht zu ende gesprochen als Judas aus der Dunkelheit auf Jesus zutrat und ihm einen Begrüssungskuss gab. So verrätst du mich, sagte Jesus traurig.

Auch Petrus wollte sich aus Angst nicht zu Jesus bekennen ( 3x schrie der Hahn)

Die ganze Nacht hindurch trieben die Wachen, die Jesus verhaftet hatten, ihren Spott mit dem Gefangenen. Erst bei Tagesanbruch kam der Befehl, Jesus in das Haus zu bringen, wo sich die Hohepriester und die religiösen Führer versammelt hatten. Doch sie konnten keine Bestrafung bewirken, nur der römischen Statthalter, Pontius Pilatus.
Der wollte nicht und schicke Jesus mit Wachen zu König Herodes (der zu Beuch war) .
Auch er fand das Verhör zwecklos, da Jesus keine Fragen beantwortete und schicke ihm zurück zum Pilatus.
Von hier stammt das Sprichwort: von Pontius zum Pilatus geschickt werden

Inzwischen hatte sich jedoch eine Menschenmenge eingefunden. Es war Brauch, dass der Statthalter zum Paschafest einen Gefangenen begnadigte, für den das Volk sich einsetzte. Die Menge rief lautstark, den berüchtigten Verbrecher Barabbas gehen zu lassen.
Pilatus wollte eigentlich nicht, gab am Ende nach, um einen Aufstand zu verhindern.

Die Soldaten trieben Jesus erbarmungslos durch die Strassen von Jerusalem bis aufs freie Feld. Dort nagelten sie ihn auf einem Hügel ans Kreuz, zusammen mit 2 Verbrechern. trotz seiner Qual sprach Jesus ein Gebet für seine Peiniger: Vergib ihnen, Vater. Sie wissen nicht, was sie tun.
Dann verstarb er

Ein guter Freund von Jesus ging zu Pilatus und bat um Erlaubnis, Jesus in seine Grabhöhle zu legen.
Es war Freitagabend, kurz vor Sonnenuntergang.
Der Sabbat fing bald an. Hastig rollten sich einen Stein vor die Grabhöhle und gingen nach Hause.

Der Sabbat war vorüber und Liebe Frauen wollten Jesus herrichten, wie es dem Brach war. Entsetzt stellte sie fest, dass der schwere Stein weggerollt war und Jesus verschwunden.

Wollt ihr wissen wie es weiter geht dann kommt am 14. Mai im KiGo.
Bereitgestellt: 09.04.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch