Eine Prachtsscheune für Kohlrabi und Rüebli
Um volle Scheunen ging es vor vollen Bänken im Familiengottesdienst zum Erntedank der Kirchgemeinde Löhningen–Guntmadingen.
Maja Ernst,
Die Geschichte, die am diesjährigen Erntedankfamiliengottesdienst erzählt wurde, handelte von vollen, ja übervollen Scheunen.
Und voll war auch die Kirche, denn dieser fröhliche und bunte Anlass, der vom Familiengottesdienst-Team organisiert wurde, zieht jedes Jahr mehr Leute an. Hier hatten Jung und Alt Platz, denn es gab Orgelmusik, Bandmusik, eine Geschichte für die Kinder, eine Predigt für die Erwachsenen und danach ein feines Mittagessen im Kleeblattsaal Löhningen.
Aber der Reihe nach: Ganz am Anfang wurde der Löhninger Landwirt Thomas Walter zum vergangenen Landwirtschaftsjahr befragt und wir erfuhren, dass bei ihm der Raps dieses Jahr Rekorderträge eingebracht und auch der Wein trotz Herausforderungen viele Öchsle erbrachte. Wenn das kein Grund zum Danken ist!
Dieser Dank wurde danach im gemeinsamen Singen zum Ausdruck gebracht, begleitet von der Generationen übergreifenden Familiengottesdienst-Band.
Die darauf folgende, mit Bildern untermalte, Geschichte lehnte sich an die biblische Geschichte aus Lukas 12,16–21 an, in der ein Bauer auf seinen Feldern mehr und immer mehr anbaut und ständig neue und grössere Scheunen errichten muss. Als er endlich das Gefühl hat, jetzt genug angehäuft zu haben um diesen Reichtum geniessen zu können, stirbt er!
Mit dem Schlusssatz «Jesus sagt: Wie dumm, wer sein Leben lang nur Reichtümer ansammelt. In den Augen Gottes ist er ein armer Mann» wechselten die Kinder ins Mesmerhuus und die Erwachsenen hörten die Predigt dazu:
«Wenn ich erst einmal…, dann…!» Wie oft warten wir auf diesen Moment, der morgen, ja morgen, eintreffen wird?
Pfarrer Lukas P. Huber verwendete das Bild von Jesus, der uns «den Tod an den Hals wünscht», um zu erkennen: Genau HEUTE kann man ein neues Leben anfangen. Wir sollen aufhören, immer auf morgen zu warten und immer auf den Reichtum von morgen zu hoffen. Reich werden bei Gott und fürs eigene Leben beginnt in dem Moment, wo wir zu den konkreten und verborgenen Gaben rund um uns herum schauen und dankbar werden für das, was wir haben.
Und, fuhr Huber weiter, reich bei Gott sein bedeutet auch, darauf zu vertrauen, dass Gott uns auch durch schlechte Jahre hindurchträgt! Das landwirtschaftliche Jahr 2014 war ja wirklich kein leichtes Jahr.
Mit weiteren Liedern, Gebeten, einer Abkündigung und dem Segen endete dieser fröhliche Anlass – aber noch nicht ganz, denn während der Predigt hatten die Kinder in Anlehnung an die Geschichte haufenweise Becher mit Dipsauce, Rüebli und Kohlrabi-Stängeln gefüllt, die den Besuchern nach dem Gottesdienst angeboten wurden.
Ausserdem konnten die Ernte- Gaben käuflich erworben werden. Gesammelt wurde das Geld, so wie auch der ganze Ertrag vom anschliessenden Mittagessen, für die Nothilfe in Syrien des HEKS. Um die neunzig Personen genossen das von der Probierlöffelchuchi vorbereitete Mittagessen und ein reichhaltiges Dessertbuffet!
Wer ein Ohr voll nehmen möchte von diesem Familiengottesdienst: Einen Zusammenschnitt des Gottesdienstes kann man sich hier anhören:
Man kann die Predigten der Kirchgemeinde Löhningen–Guntmadingen auch als Podcast abonnieren. » Die Seite dazu.
Und voll war auch die Kirche, denn dieser fröhliche und bunte Anlass, der vom Familiengottesdienst-Team organisiert wurde, zieht jedes Jahr mehr Leute an. Hier hatten Jung und Alt Platz, denn es gab Orgelmusik, Bandmusik, eine Geschichte für die Kinder, eine Predigt für die Erwachsenen und danach ein feines Mittagessen im Kleeblattsaal Löhningen.
Aber der Reihe nach: Ganz am Anfang wurde der Löhninger Landwirt Thomas Walter zum vergangenen Landwirtschaftsjahr befragt und wir erfuhren, dass bei ihm der Raps dieses Jahr Rekorderträge eingebracht und auch der Wein trotz Herausforderungen viele Öchsle erbrachte. Wenn das kein Grund zum Danken ist!
Dieser Dank wurde danach im gemeinsamen Singen zum Ausdruck gebracht, begleitet von der Generationen übergreifenden Familiengottesdienst-Band.
Die darauf folgende, mit Bildern untermalte, Geschichte lehnte sich an die biblische Geschichte aus Lukas 12,16–21 an, in der ein Bauer auf seinen Feldern mehr und immer mehr anbaut und ständig neue und grössere Scheunen errichten muss. Als er endlich das Gefühl hat, jetzt genug angehäuft zu haben um diesen Reichtum geniessen zu können, stirbt er!
Mit dem Schlusssatz «Jesus sagt: Wie dumm, wer sein Leben lang nur Reichtümer ansammelt. In den Augen Gottes ist er ein armer Mann» wechselten die Kinder ins Mesmerhuus und die Erwachsenen hörten die Predigt dazu:
«Wenn ich erst einmal…, dann…!» Wie oft warten wir auf diesen Moment, der morgen, ja morgen, eintreffen wird?
Pfarrer Lukas P. Huber verwendete das Bild von Jesus, der uns «den Tod an den Hals wünscht», um zu erkennen: Genau HEUTE kann man ein neues Leben anfangen. Wir sollen aufhören, immer auf morgen zu warten und immer auf den Reichtum von morgen zu hoffen. Reich werden bei Gott und fürs eigene Leben beginnt in dem Moment, wo wir zu den konkreten und verborgenen Gaben rund um uns herum schauen und dankbar werden für das, was wir haben.
Und, fuhr Huber weiter, reich bei Gott sein bedeutet auch, darauf zu vertrauen, dass Gott uns auch durch schlechte Jahre hindurchträgt! Das landwirtschaftliche Jahr 2014 war ja wirklich kein leichtes Jahr.
Mit weiteren Liedern, Gebeten, einer Abkündigung und dem Segen endete dieser fröhliche Anlass – aber noch nicht ganz, denn während der Predigt hatten die Kinder in Anlehnung an die Geschichte haufenweise Becher mit Dipsauce, Rüebli und Kohlrabi-Stängeln gefüllt, die den Besuchern nach dem Gottesdienst angeboten wurden.
Ausserdem konnten die Ernte- Gaben käuflich erworben werden. Gesammelt wurde das Geld, so wie auch der ganze Ertrag vom anschliessenden Mittagessen, für die Nothilfe in Syrien des HEKS. Um die neunzig Personen genossen das von der Probierlöffelchuchi vorbereitete Mittagessen und ein reichhaltiges Dessertbuffet!
Wer ein Ohr voll nehmen möchte von diesem Familiengottesdienst: Einen Zusammenschnitt des Gottesdienstes kann man sich hier anhören:
Man kann die Predigten der Kirchgemeinde Löhningen–Guntmadingen auch als Podcast abonnieren. » Die Seite dazu.
